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iPhone XS und iPhone XS Max vorgestellt: Das sind Apples neue Phones

Mit iPhone XS und iPhone XS Max hat Apple die Nachfolger zu einem Erfolgsmodell iPhone X vorgestellt. Beide Smartphones bieten technisch die erwarteten Updates, wobei das XS Max obendrein auch noch eines der bislang größten Smartphone-Displays überhaupt besitzt. 

Mit dem iPhone X hatte Apple im letzten Jahr einen mutigen, aber überfälligen Schritt in die Zukunft gemacht – ein Schritt, der sich für das Unternehmen in Form von guten Verkaufszahlen durchaus ausgezahlt hat. Dieses Jahr gibt es gleich zwei Nachfolger: Das iPhone XS und das iPhone XS Max wurden auf der Keynote in Cupertino vorgestellt und treten das schwere Erbe des Jubiläumsmodells aus dem letzten Jahr an.

Die logischen Nachfolger des iPhone X

Fast folgerichtig hält Apple dabei am Design des iPhone X fest. Das iPhone XS entpuppt sich zumindest äußerlich als ein typisches S-Modell und bietet das gleiche Design mit nur minimalen Anpassungen. Erneut gibt es einen 5,8-Zoll-großen Screen, der, bis auf die Notch, beinahe randlos daherkommt.

Wie beim XS Max unterstützt das OLED-Display 120-Hz-Touch-Erkennung (es ist aber kein 120-Hz-Panel wie beim Razer Phone), 3D Touch, HDR10 sowie Dolby Vision und beide Bildschirme haben eine Pixeldichte von 458 ppi. Die Rückseite besteht wieder aus Glas und erneut gibt es einen edlen Edelstahlrahmen, der Vorder- und Rückseite zusammenhält. Das Glas soll widerstandsfähiger sein als zuvor.

Neu ist in diesem Jahr das iPhone XS Max, das so etwas wie der große Bruder des XS ist. Mit seinem 6,5-Zoll-Displays ist es eines der größten Smartphones, die je gebaut wurden. Dabei unterscheiden sich die äußeren Maße allerdings nicht besonders von denen des iPhone 8 Plus. Die beiden neuen iPhones sind nach IP68 wasserdicht.

Technisch auf den neuesten Stand gebracht

Apple betont die Augmented-Reality-Features der neuen iPhones. (© 2018 Apple)

Beide XS-Modelle bieten größtenteils die gleiche technische Ausstattung. So gibt es den neuen und leistungsstarken A12-Bionic-Prozessor. Er ist der erste 7-Nanometer-Prozessor und setzt auf eine 6-Kern-CPU, eine 4-Kern-Grafikeinheit und eine Neural Engine für KI-Aufgaben. Der Chip schafft angeblich 6 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde und er startet Apps etwa 30 Prozent schneller. Der A12 Bionic soll auch für Augmented Reality besonders gut geeignet sein, so erfasst die Homecourt-App etwa Echtzeit-Informationen über ein laufendes Basketballspiel.

Mit an Bord ist auch eine Dual-Kamera mit zwei mal 12 Megapixeln und optischer Bildstabilisierung. Eine Kamera dient für den Zweifach-Zoom und die andere ergänzt Weitwinkel-Aufnahmen. Videos können jetzt mit Stereo-Klang aufgezeichnet werden. Auf der Vorderseite ist eine neue 7-Megapixel-Selfie-Kamera angebracht und der Unschärfeeffekt von Porträtaufnahmen lässt sich flexibel anpassen. Wie gewohnt bieten die iPhones die Möglichkeit zum kabellosen Aufladen. Auch Face ID ist wieder mit an Bord, wurde in der zweiten Generation jedoch verbessert und soll das Gesicht des Nutzers noch schneller und zuverlässiger Identifizieren können.

Die Akkulaufzeit des iPhone XS ist 30 Minuten länger als beim iPhone X und das iPhone XS Max hält 1,5 Stunden länger durch. Dual SIM Dual Standby und eSIM-Support sind nun Optionen. Eine eSIM und eine Nano-SIM für zwei Telefonnummern können in den neuen iPhones untergebracht werden. Angeboten werden iPhone XS und iPhone XS Max in drei Speichervarianten: Die Größen 64 GB und 256 GB sind dabei schon vom iPhone X bekannt. Neu ist das dritte Modell mit 512 GB Speicher. Die Farbauswahl umfasst neben Space Grau und Silber auch eine goldene Variante.

Das iPhone XS wird zu folgenden Preisen erhältlich sein:

  • 64 GB: 1149 Euro
  • 256 GB: 1319 Euro
  • 512 GB: 1549 Euro

Für das iPhone XS Max werden diese Beträge fällig:

  • 64 GB: 1249 Euro
  • 256 GB: 1419 Euro
  • 512 GB: 1649 Euro

Das iPhone XS und das iPhone XS Max können ab dem 14. September vorbestellt werden und sind ab dem 21. September verfügbar.

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