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iPhones stürzen laut Studie häufiger ab als Android-Geräte

Stürzen iPhones wirklich häufiger ab als Android-Geräte?
Stürzen iPhones wirklich häufiger ab als Android-Geräte? (©YouTube/EverythingApplePro 2016)

Ist die Stabilität von iPhones nur ein Mythos? Laut einer neuen Studie kommt es bei Apple-Smartphones deutlich häufiger zu Abstürzen als bei Android-Geräten.

Normalerweise gelten iPhones als besonders stabile Smartphones, auf denen das Betriebssystem iOS nur selten abstürzt. Eine neue Studie des T-Unternehmens Blancco nährt nun jedoch Zweifel an dieser Annahme. Die Firma untersuchte die Ausfallrate und die generelle Performance-Stabilität von Android-Handys und iPhones im vierten Quartal 2016. Die Ausfallrate lag bei iPhones demnach bei satten 62 Prozent, bei Android-Geräten hingegen nur bei 47 Prozent. Als Ausfälle zählt Blancco beispielsweise Überhitzung oder auch Kopfhörer-Probleme.

iPhone 6 sorgt für die meisten Probleme

Das IT-Unternehmen weist zudem darauf hin, dass die Absturzrate bei iPhones seit dem vierten Quartal 2015 kontinuierlich gestiegen sei – von damals 15 Prozent auf mittlerweile das Vierfache. Weiterhin bescheinigt Blancco dem iPhone 6 den unschönen Status als "das am schlechtesten performende iOS-Gerät". Bei Android sei hingegen genau der umgekehrte Trend zu beobachten: Die Absturzrate sei demnach von 85 Prozent im vierten Quartal 2015 auf 35 Prozent im zweiten Quartal 2016 gesunken. Bei Android-Smartphones sollen vor allem die Kamera, der Akku und der USB-Anschluss für Probleme sorgen.

Blancco erhebt die Absturzdaten von iPhones und Android-Smartphones mittels einer eigenen Diagnose-Plattform. Aus zwei Gründen sollte die Studie daher mit etwas Skepsis aufgenommen werden. Zum einen werden als Ausfälle auch einfache App-Abstürze gezählt, was die Zahlen in die Höhe treibt. Zudem will Blancco seine Diagnose-Plattform vertreiben und hohe Absturzraten sind dafür natürlich gutes Marketing.

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