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Ist Samsung schuld am 1000-Euro-Einstiegspreis fürs iPhone 8?

Für sein iPhone 8 ist Apple auf die OLED-Panels angewiesen – und das soll sich auch im Preis niederschlagen.
Für sein iPhone 8 ist Apple auf die OLED-Panels angewiesen – und das soll sich auch im Preis niederschlagen. (©YouTube/Moe Slah 2017)

Dass es das iPhone 8 vermutlich für einen Preis um die 1000 Euro zu kaufen geben dürfte, könnte nicht nur allein an zahlreichen erwarteten Premium-Features liegen. Preistreiber sei vor allem das neue OLED-Panel von Samsung, das seine starke Verhandlungsmacht gegenüber Apple zu nutzen wisse.

Ein Preis-Schock für das iPhone 8 steht seit Monaten im Raum, Experten rechnen mit einem Preis um die 1000 US-Dollar – in Deutschland also wohl mindestens 1000 Euro. Zahlreiche Premium-Features sollen die Produktionskosten in die Höhe treiben. Einen großen Anteil daran sollen die OLED-Panels von Samsung haben, meldet AppleInsider unter Berufung auf ein Investorenmemo von Analyst Ming-Chi Kuo.

Samsung besitzt starke Verhandlungsmacht – und Apple muss zahlen

Demnach besitze Samsung als aktuell einziger Zulieferer von OLED-Panels für das iPhone 8 eine starke Verhandlungsmacht – schließlich seien die Kalifornier auf die Dienste des Konkurrenten angewiesen. Doch warum ist Samsung in dieser Angelegenheit so alternativlos für Apple? Das liege angeblich daran, dass niemand sonst OLED-Panels in dieser hohen Stückzahl und einer entsprechenden Qualität liefern könne, die den Ansprüchen Apples genüge. Zwar produziert auch LG eigene OLED-Panels, etwa für das jüngst vorgestellte Flaggschiff LG V30 – doch derart hohe Stückzahlen könne LG derzeit nicht stemmen, heißt es.

Warum der Preis für das iPhone 8 deutlich höher als bei vorherigen Modellen ausfallen dürfte, zeigt ein Blick auf die angeblichen Kosten für den Bildschirm. Soll Apple ein Display für das iPhone 7 Plus noch zwischen 45 und 55 US-Dollar pro Einheit gekostet haben, so schlügen die OLED-Bildschirme für das iPhone 8 mit 120 bis 130 US-Dollar zu Buche. Apple soll aus diesem Grund sehr daran interessiert sein, die Produktion der OLED-Panels zu diversifizieren, also auf mehrere Zulieferer zu verteilen. Wie hoch der Preis für das kommende Flaggschiff tatsächlich ausfallen wird, erfahren wir am 12. September.

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