News

iTunes soll schneller werden: Apple kauft Datenbank-Firma

Apple hat mit FoundationDB mal wieder ein Start-up aufgekauft.
Apple hat mit FoundationDB mal wieder ein Start-up aufgekauft. (©picture alliance / dpa 2015)

Apple hat angeblich mal wieder ein kleines US-Techunternehmen aufgekauft. Einem Medienbericht zufolge übernahm der Konzern die relativ unbekannte Datenbank-Firma FoundationDB. Der Plan ist offenbar, serverseitige Dienste wie iTunes in the Cloud oder den App Store schneller zu machen.

Apple hat nach Informationen von TechCrunch das kleine Techunternehmen FoundationDB aus dem US-Bundesstaat Virginia gekauft. Die Firma hat gerade einmal 40 Mitarbeiter und hat sich auf die Entwicklung von schnellen NoSQL-Datenbanken spezialisiert. Weder Apple noch FoundationDB haben die Übernahme bislang bestätigt, auch der Kaufpreis ist unbekannt. Das kleine Start-up vermeldete jedoch auf seiner Homepage, dass die Datenbank-Software nicht mehr zum Download zur Verfügung steht. Als Grund wird eine "Weiterentwicklung der Unternehmensziele" genannt.

Apples Server-Dienste könnten von neuer Datenbank-Technik profitieren

Im Gegensatz zur Übernahme des Kopfhörerherstellers Beats Electronics im vergangenen Jahr für 3,2 Milliarden Dollar ist die neueste Apple-Tochter natürlich nicht sonderlich aufmerksamkeitserregend. Doch was will Apple eigentlich mit der Übernahme der relativ unbekannten kleinen Firma bezwecken? Viele Beobachter gehen davon aus, dass die Kalifornier das Know-how von FoundationDB vor allem in die Weiterentwicklung ihrer eigenen Server-Dienste stecken werden. Davon könnten unter anderem der App Store, iTunes in the Cloud oder iTunes Connect profitieren.

Mit Millionen Anwendungen im App Store und Milliarden Downloads könnte Apples App Store sicherlich ein Geschwindigkeits-Upgrade vertragen. Im Gespräch ist auch eine Verwendung der FoundationDB-Datenbank für Apples Online-TV-Service, der angeblich bereits im Herbst starten soll.

Artikel-Themen

Weitere Artikel zum Thema

close
Bitte Suchbegriff eingeben