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Kamera-Revolution? Nikon arbeitet an gebogenem Sensor

Dank gebogenem Sensor könnte Nikon eine neue Generation von Kompaktkameras auf den markt bringen.
Dank gebogenem Sensor könnte Nikon eine neue Generation von Kompaktkameras auf den markt bringen. (©Nikon 2017)

Nikon arbeitet laut Patentantrag an einem gebogenen Kamerasensor. Dieser könnte die Schärfeverluste bei Weitwinkelobjektiven beheben und gleichzeitig mehr Licht einfangen als ein herkömmlicher Sensor.

Bei Kamera-Spezialist Nikon wird derzeit offenbar intensiv über die Zukunft der Fotografie nachgedacht. Das belegt ein neues Patent des japanischen Unternehmens, das erst in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde. Laut dem Blog Nikon Rumors geht es dabei um nicht weniger, als um einen gebogenen Kamerasensor.

Neuer Sensor für bessere Kompaktkameras

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Sensor könnte dieser eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Die gebogene Form würde dafür sorgen, dass auch Lichtstrahlen an den Rändern möglichst rechtwinklig einfallen, wodurch Schärfeverluste an den Bildrändern verhindert werden könnten. Vorteilhaft wäre dies vor allem bei Kameras mit Weitwinkelobjektiv. Gleichzeitig könnte ein solcher Sensor lichtstarke Bilder auch bei kleinen Objektiven ermöglichen. Gedacht ist diese Technik daher wohl vor allem für kompakte Kameras.

Gebogener Bildsensor: Kann Nikon das Wettrennen für sich entscheiden?

Die Versuche, einen gebogenen Sensor mit den genannten Vorteilen zu entwickeln, sind dabei nicht ganz neu, sondern werden teilweise auch von anderen Herstellern verfolgt. Allein die Tatsache, dass mehrere Hersteller an der gleichen Technologie arbeiten, könnte jedoch bedeuten, dass diese sich langsam der marktreife nähert. Wann wir die erste Kamera mit gebogenem Sensor sehen könnten, ist bislang dennoch reine Spekulation. Wenn es soweit ist, dürfte der Wettbewerb bei den Edel-Kompaktkameras allerdings einigen frischen Wind bekommen.

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