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Kein Face ID für Kinder: Apple aktualisiert App-Store-Richtlinien

Für Kinder unter 13 Jahren müssen App-Entwickler eine Alternative zu Face ID anbieten.
Für Kinder unter 13 Jahren müssen App-Entwickler eine Alternative zu Face ID anbieten. (©TURN ON 2017)

In der Woche der Apple-Keynote hat der kalifornische Konzern auch seine Richtlinien für den App Store aktualisiert. Damit sollen unter anderem Fake-Virusscan-Apps aus dem Store verschwinden. Zudem verbieten die neuen Regeln die Nutzung von Face ID zur Authentifizierung von Unter-13-Jährigen.

In der Woche um den 12. September herum hat Apple nicht nur das iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X vorgestellt. Der Konzern hat mit dem Launch neuer iOS-Geräte auch die Richtlinien für den App Store aktualisiert, an die sich App-Entwickler halten müssen, wenn ihre App im Store landen soll. Eine Regel richtet sich laut 9to5Mac gegen vermeintliche Virusscanner, die versprechen, Malware vom iPhone zu entfernen. Da dies für Drittentwickler technisch gar nicht möglich ist, sind solche Fake-Apps künftig nicht mehr erlaubt.

Apple schreibt Face-ID-Alternative für Kinder vor

Darüber hinaus verbietet Apple in den neuen Richtlinien, dass Kinder Face ID zur Authentifizierung nutzen dürfen. App-Entwickler müssen daher eine alternative Form des Personennachweises für Unter-13-Jährige bereitstellen. Diese Regel erscheint merkwürdig, da App-Entwickler keine Daten von Face ID überliefert bekommen. Sie erhalten lediglich die Info, ob die Authentifizierung per Gesichtsscan erfolgreich war oder nicht.

Weitere Apps, die von Apples neuen Store-Richtlinien betroffen sind, sind Augmented-Reality-Anwendungen. So schreibt der iPhone-Konzern ein "reiches Nutzererlebnis" vor. Sehr einfach gehaltene AR-Apps, die sich beispielsweise auf die Darstellung einzelner Objekte beschränken, dürften es damit nicht mehr in den App Store schaffen.

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