Keine Chance gegen WhatsApp: Google stellt Messenger-App Allo ein

Für Google Allo geht es dem Ende entgegen.
Für Google Allo geht es dem Ende entgegen. (©YouTube/Google India 2018)
Patrick Schulze Fragt sich, wann VR-Brillen endlich so massentauglich werden wie in "Ready Player One".

Google läutet am Wochenende das Ende der Messenger-App Allo ein. Mit dem möglicherweise letzten Update werden die Nutzer dazu angehalten, ihre Daten zu sichern und zu exportieren.

Mit seinen Diensten und Apps hat Google fast alle Bereiche unseres digitalen Lebens erobert – oder spielt in ihnen zumindest eine entscheidende Rolle. Doch im Bereich der Messenger-Apps bekommt das Unternehmen einfach kein Bein auf den Boden. Nun steht auch die erst 2016 eingeführte Messenger-App Allo vor dem endgültigen Aus. Das Ende von Allo hat Google selbst in seinem Blog bestätigt.

Im März 2019 fällt der finale Vorhang für Allo

Seit dem Wochenende spielt der Entwickler nun möglicherweise noch ein letztes Update aus, mit dem die Nutzer von Allo daran erinnert werden, ihre Daten in einen anderen Messenger zu exportieren – vorausgesetzt der andere Messenger unterstützt dieses Feature. Immerhin bleiben den wenigen Usern von Allo aber noch knapp vier Monate, denn erst im März 2019 soll der Vorhang für Allo endgültig fallen.

Allo konnte sich nur gegen WhatsApp und Co. behaupten

Mit Allo hatte Google im September 2016 einen Messenger gelauncht, der sich stark an WhatsApp, iMessage und Co. orientiert. Als zusätzliches Feature wollte Google die Nutzer mit der Integration des Google Assistant locken, der ebenfalls im Chat adressiert werden konnte. Doch die Nutzerbasis von Allo entwickelte sich allem Anschein nach nur schleppend, sodass die Weiterentwicklung eigentlich schon seit Anfang 2018 auf Eis lag. Das endgültige Aus kommt dabei sicherlich nur für die wenigsten User überraschend.

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