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Klage in China läuft: Samsung Galaxy S6 Edge+ ohne Bloatware?

Samsung Galaxy S6 Edge
Samsung Galaxy S6 Edge (©CC: Flickr/Karlis Dambrans 2015)

Wird es auch auf dem kommenden Samsung Galaxy S6 Edge+ und anderen Geräten des koreanischen Herstellers keine Bloatware mehr geben? Gegen die beim Release oft mit nutzloser Füll-Software vollgestopften Smartphones läuft eine Klage einer chinesischen Verbraucherorganisation.

Nicht nur Samsung wurde verklagt, auch der Smartphone-Hersteller Oppo findet sich plötzlich vor Gericht wieder. Hintergrund: Zum Release stopfen die Hersteller ihre neuen Geräte meist mit so genannter Bloatware voll – die oft nur mit Tricks und selten vollständig entfernt werden kann. Die Programme sind in der Regel unvollständige Werbeversionen oder der Hersteller versucht bekannten Anbietern mit eigenen Versionen Konkurrenz zu machen. Die Käufer sind davon meistens vor allem genervt – auch die in China offensichtlich.

Raubt Bloatware auch auf dem Galaxy S6 Edge+ Speicherplatz?

Deshalb hat sich eine Verbraucherschutzorganisation aus Shanghai jetzt an dieses heikle Thema herangewagt. Die Gruppe hat Samsung und Oppo wegen der Praxis verklagt, auf neuen Smartphones Bloatware zu installieren, berichtet die International Business Times. In der Klageschrift wird unter anderem angeführt, dass die nicht zu löschenden aber überflüssigen Programme Speicherplatz stehlen würden.

Die Gruppe hat zwei Smartphone-Modelle untersucht und etwa auf einem Samsung-Gerät 44 Apps gefunden, die bereits vor dem Kauf installiert waren. Samsung hatte zwar beim Galaxy S6 Edge die Bloatware bereits reduziert, aber auch beim künftigen Galaxy S6 Edge+, für das Samsung kürzlich den Namen registriert hat und wovon erste Bilder aufgetaucht sind, dürften wieder nutzlose Programme beim Release enthalten sein. Beim Oppo-Smartphone sah es noch schlimmer aus denn hier fanden die Verbraucherschützer sogar 71 Apps.

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