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Kodak produziert nun auch Smartphones und Tablets

Bislang ist Kodak für Kameras und Fotografiezubehör bekannt - nun will man moderner werden.
Bislang ist Kodak für Kameras und Fotografiezubehör bekannt - nun will man moderner werden. (©picture alliance / Photoshot 2014)

Kodak sucht sich neue Geschäftsfelder – und will in Zukunft neben Kameras auch Smartphones und Tablets produzieren. Der Fokus der Geräte soll insbesondere auf der Fotografie und Bildbearbeitung sowie der Benutzerführung liegen. Schon auf der CES 2015 wird es das erste Modell zu sehen geben.

Diesen Schritt kündigte Kodak in einer Pressemitteilung an. Die Produktion der Smartphones und Tablets wird demnach in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Bullitt Group geschehen. Das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien ist beispielsweise für seine robusten Outdoor-Smartphones bekannt, die es für Caterpillar produziert. Bereits auf der CES 2015 in Las Vegas wird es Anfang Januar das erste gemeinsame Smartphone zu sehen geben. Im Laufe des Jahres sollen zunächst ein Tablet und eine Kamera mit Netzanbindung folgen.

Kodak und Bullitt Mobile legen Wert auf Fotografie und Benutzerführung

Zur Ausstattung der Geräte sind bislang noch keine Details bekannt – Kodak hat nur verraten, dass man auf das Betriebssystem Android setzen wolle. Der Schwerpunkt bei den Smartphones und Tablets soll zudem auf Fotografie liegen, was bei einem Kamerahersteller nicht weiter verwundert. "Wir haben dieses Erbe aufgenommen und es als Inspiration für eine Reihe wunderschön designter Geräte genommen, mit denen Nutzer großartige Fotos machen und diese bearbeiten, teilen, speichern und sofort ausdrucken können", wird Oliver Schulte, CEO von Bullitt Mobile, in der Pressemitteilung zitiert.

Remote-Management-Software soll Hilfestellungen vereinfachen

Zudem sollen die Smartphones und Tablets keinen Kompromiss bei Design und Benutzerführung eingehen. So wird es auch eine Remote-Management-Software geben, mit der sich beispielsweise Familienmitglieder und Freunde gegenseitig Hilfestellungen geben können. Wie teuer sich Kodak diese Ausstattung bezahlen lassen wird, ist noch nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass sich die Geräte im Einsteiger- und Mittelklasse-Segment bewegen werden.

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