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Lenovo tritt mit eigener VR-Brille gegen Samsung an

Auf der Hausmesse Tech World stellte Lenovo seine erste VR-Brille vor.
Auf der Hausmesse Tech World stellte Lenovo seine erste VR-Brille vor. (©Twitter/ Lenovo 2015)

Nach Samsung möchte nun auch Lenovo eine eigene Virtual Reality-Brille auf den Markt bringen, die in Kombination mit einem Android-Smartphone funktioniert. Wann das interessante Gadget nach Europa kommt, ist leider noch nicht bekannt.

Virtual Reality-Brillen scheinen momentan in aller Munde zu sein. Nachdem Samsung mit der Galaxy Gear VR vor wenigen Monaten die erste Brille dieser Art auf den Markt gebracht hat, wollen offenbar immer mehr Hersteller auf den VR-Zug aufspringen, noch bevor dieser richtig Fahrt aufnehmen kann. Wie Android Authority berichtet, hat nun auch der PC-Riese Lenovo auf der hauseigenen Produktmesse Tech World seine eigene Version einer Virtual Reality-Brille vorgestellt.

Ohne Smartphone geht gar nichts

Ähnlich wie das Samsung-Modell soll auch Lenovos Brille nur in Verbindung mit einem Android-Smartphone funktionieren. Im Klartext bedeutet das: Nur wenn ein Smartphone mit installierter VR-App in die Brille eingesetzt wird, liefert diese auch entsprechende Bilder. Vorgeführt wurde das Ganze vom Hersteller anhand des Lenovo K900. Überhaupt soll die Brille bislang nur mit Lenovo-Modellen funktionieren, die in Europa leider nicht verfügbar sind. Nicht ausgeschlossen ist allerdings, dass der Hersteller auch die Geräte seiner hierzulande beliebten Tochtermarke Motorola und weitere Marken in Zukunft mit dem Gadget kompatibel macht.

Rein äußerlich wirkt Lenovos Modell etwas zunächst klobiger und weniger elegant als die Galaxy Gear VR von Samsung. Allerdings sagt die Form natürlich noch nichts über den Tragekomfort aus, der bei einer VR-Brille natürlich ein wesentlich wichtigerer Faktor ist. Ob Lenovo hier mit Samsung mithalten oder die Koreaner sogar überbieten kann, wird sich nach dem Marktstart der noch namenlosen VR-Brille zeigen müssen. In China ist dieser bereits für die kommenden sechs Monate geplant. Ob und wann die Brille nach Europa kommt, ist leider noch nicht bekannt.

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