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LG V30: Hersteller verrät weitere Details zur Dual-Kamera

Das LG V30 soll neue Kamera-Maßstäbe setzen.
Das LG V30 soll neue Kamera-Maßstäbe setzen. (©@OnLeaks/ @MySmartPrice 2017)

LG möchte mit der Dual-Kamera des kommenden Flaggschiffs V30 klotzen und nicht kleckern. Mit einer besonders lichtstarken f/1.6-Blende und eine Glas-Linse möchte der Hersteller neue Maßstäbe im Smartphone-Sektor setzen.

Das LG V30 steht vor der Tür und soll auf der IFA 2017 erstmals gezeigt werden. Schon im Vorfeld wirft der Hersteller allerdings mit allerhand Details zum neuen Smartphone-Flaggschiff um sich. So befasst sich eine neue Pressemitteilung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, mit der brandneuen Dual-Kamera, die im V30 zum Einsatz kommen soll. Diese soll im Smartphone-Sektor im wahrsten Sinne des Wortes neue Maßstäbe setzen.

Größte Blende, die es je in einem Smartphone gab

So wird das V30 das erste Smartphone sein, das mit einer f/1.6-Blende ausgestattet ist. Dabei handelt es sich um die größte und damit theoretisch auch lichtstärkste Blende, die bislang in einem Smartphone zum Einsatz gekommen ist. Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S8 verfügt über eine f/1.7-Blende, das iPhone 7 kommt mit f/1.8 aus und das Google Pixel sogar nur mit f/2.0. Zumindest von der Hardware her sollte LG in diesem Bereich also einen Vorteil haben.

Das erste Handy mit Glas-Linse

Ebenso bemerkenswert ist die verbaute Linse. LG bezeichnet diese als Crystal Clear Lens und meint damit eine Linse, die erstmals überhaupt in einem Smartphone nicht aus Kunststoff, sondern aus Glas besteht. Diese soll Licht und Farben im Vergleich zur Konkurrenz deutlich intensiver und lebensechter einfangen können. Ein Laser-Autofokus und eine doppelte Bildstabilisierung sollen ebenfalls geboten werden. Trotz der neuen Technik gibt LG an, dass das Kamera-Modul im Vergleich zum V20 um 20 Prozent geschrumpft werden konnte.

Kann Hardware die Software schlagen?

In Sachen Hardware sollte bei der Dual-Kamera des LG V30 also eigentlich nicht viel schiefgehen. Spätestens seit dem Google Pixel wissen wir jedoch, dass auch eine Smartphone-Kamera, die auf dem Papier eigentlich nicht so beeindruckend wirkt, mit der richtigen Software absolute Spitzenfotos knipsen kann. Somit bleibt immer noch die Frage, ob es dem Hersteller gelingt, mit der Software das Maximum aus der spektakulären Hardware herauszukitzeln. Spätestens am 31. August werden wir mehr wissen.

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