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iOS-Code zeigt: Apple testet optische Li-Fi-Datenübertragung

Das iPhone könnte künftig die optische Datenübertragung Li-Fi unterstützen.
Das iPhone könnte künftig die optische Datenübertragung Li-Fi unterstützen. (©TURN ON 2015)

Apple experimentiert offenbar mit der optischen Datenübertragung Li-Fi, wie ein jetzt entdeckter Code in iOS 9.1 zeigt. Womöglich könnte diese Technologie Einzug in eines der nächsten iPhones halten. Li-Fi funktioniert ähnlich wie Infrarot – nur deutlich schneller.

Wird Apple in seinen künftigen iPhones und iPads die rasend schnelle optische Datenübertragung Li-Fi integrieren? Zumindest wurde jetzt auf Twitter ein entsprechender Programmcode aus iOS 9.1 gepostet, berichtet The Next Web. Li-Fi funktioniert, anders als Wi-Fi, nur auf sehr kurzer Distanz im Spektrum des Lichts – ähnlich wie die Fernbedienung des heimischen Fernsehers. Der größte Vorteil der optischen Datenübertragung ist die extrem hohe Datenrate, die diese Technologie erreicht: In Tests wurden Übertragungsraten von bis zu 224 Gigabit pro Sekunde erzielt.

Li-Fi kann vorhandene Leuchten für die Datenübertragung nutzen

Allerdings ist Li-Fi, ausgeschrieben Light Fidelity, nur auf Sicht möglich. Der große Vorteil: Bereits existierende Leuchten können theoretisch nach dem Einsatz eines winzigen Mikrochips die optische Datenübertragung ermöglichen. Das Licht wird von der Technik so schnell ein- und ausgeschaltet, dass es vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden kann. Verfechter der innovativen Technologie glauben gar daran, dass künftig jeder mit Hilfe von Leuchten das Internet nutzen kann. Vollständig ersetzen dürfte Li-Fi das herkömmliche Wi-Fi indes nicht.

Zukünftige Unterstützung von Li-Fi möglich

Bis auf diesen Textschnipsel in iOS 9.1 gibt es derzeit aber keine Hinweise darauf, dass Apple mit dieser Technologie herumexperimentiert. Für das iPhone 7 kommt Li-Fi ohnehin zu früh, schließlich befindet sich die Technik noch nicht einmal im kommerziellen Stadium. Doch der jetzt entdeckte Programmcode weckt Hoffnungen, dass die Entwicklung der optischen Datenübertragung künftig erheblich an Fahrt aufnehmen wird.

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