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Loewe baut deutsche OLED-TVs in Handarbeit

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Loewe möchte mit Fernsehern "Made in Germany" punkten (im Bild: Loewe bild 5 oled). Bild: © Loewe 2020

Loewe ist zurück. Der Hersteller baut im fränkischen Kronach Premium-Fernseher in Handarbeit. Für die Endfertigung und das Design sind deutsche Mitarbeiter zuständig, während andere TVs meist in Asien hergestellt werden. Die Bauteile für die Loewe-Geräte stammen allerdings weiterhin daher.

Elektronikhersteller Loewe möchte sich das gute Image des Labels "Made in Germany" zunutze machen, schreibt WinFuture. Nach der Insolvenz kehrt das Unternehmen mit dem neuen Eigentümer Skytec-Gruppe zurück, der in der Slowakei ihren Sitz hat. Bereits im April haben 90 Mitarbeiter in der Endfertigung ihre Arbeit aufgenommen.

Bauteile aus Asien werden in Deutschland zu Fernsehern

Die Zusammenarbeit mit Zulieferern und Technologiepartnern funktioniere gut, Skytec-CEO Vladislav Khabliev freut sich über "umfassende Unterstützung". Zu den Partnern zählt der OLED-Panel-Hersteller LG Display, der im chinesischen Guangzhou eine OLED-Fabrik betreibt. Auch andere Bauteile für die Fernseher stammen aus Asien. Dennoch kann Loewe eine deutsche Endfertigung, dazu noch in Handarbeit, berechtigterweise als Besonderheit vermarkten.

Deutsche Endfertigung kann von Vorteil sein

Die asiatischen Bauteile werden also in Deutschland von den Loewe-Mitarbeitern zusammengebaut. Genauer gesagt nutzt Loewe eine zweistufige Fertigung, bei der die automatische Herstellung durch eine separate Handarbeits-Manufaktur ergänzt wird, wie Caschys Blog berichtet. Das kann durchaus von Vorteil sein, denn gerade bei der Qualität von Displays gibt es bei vielen Herstellern Probleme, besonders bezüglich Farbgenauigkeit ab Werk und uniformes Bild. Vielleicht können die Mitarbeiter von Loewe das besser lösen.

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