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Lovebook: Zum Traumdate via Facebook-Werbung

Per Facebook-Werbung die neue Liebe finden? Lovebook soll Singles zusammenbringen.
Per Facebook-Werbung die neue Liebe finden? Lovebook soll Singles zusammenbringen. (©Getty Images/iStockphoto 2015)

Werbung auf Facebook nervt – da sind sich alle einig. Sie könnte demnächst allerdings auch das eigene Liebesleben in Schwung bringen. Ein neuer Dating-Dienst namens Lovebook soll Singles mittels gekaufter Facebook-Ads mit dem Traumpartner zusammenbringen.

Lovebook funktioniert so:  Wer sich nach einem Date sehnt, überweist an den Erfinder CJ James via PayPal eine Summe zwischen 15 und 60 Dollar, je nach der gewünschten Größe der Werbekampagne. Innerhalb der nächsten acht Stunden geht dann eine eigens aufgesetzte Facebook-Seite online, die drei vom Nutzer ausgewählte Fotos und Angaben über Interessen enthält sowie eine kurze Nachricht an alle Besucher, dass man aktuell nach einem Date sucht. Der Lovebook-Betreiber kauft dann Werbung, die Facebook-Nutzern mit ähnlichen Interessen angezeigt werden. Die so erreichten User klicken auf die Anzeige, landen auf der Dating-Profilseite des Singles und schon steht einem Traumdate nichts mehr im Wege. Zumindest in der Theorie.

Ist Lovebook eine ernsthafte Konkurrenz zu Tinder?

Ganz klar: Lovebook will etablierten Dating-Diensten wie Tinder und Match Konkurrenz machen. Erfinder CJ James nennt seine Methode "effektiver", als sich stundenlang durch Tinder-Profile zu klicken. Für das günstige Einsteigerpaket verspricht er mindestens fünf Kontakte, die durch Lovebook zustande kommen.

Mal abgesehen davon, dass bezahlte Werbung für sich selbst schon irgendwie bizarr klingt, scheint Lovebook in letzter Konsequenz nicht so smart zu sein, wie der Macher anpreist. Denn im Anmeldeformular findet sich zum Beispiel nirgendwo eine Angabe über die sexuelle Orientierung – Lovebook geht einfach davon aus, dass man hetero sei. Und das scheint doch einigermaßen kurz gegriffen. Wie so eine Lovebook-Profilseite aussieht, hat Daily-Dot-Redakteurin Selena Larson übrigens mal im Eigenversuch getestet.

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