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Mac Pro im Teardown: Profi-Rechner kann sehr einfach repariert werden

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Bis auf die SSDs lassen sich Komponenten im neuen Mac Pro einfach austauschen.

Die Reparaturspezialisten von iFixit haben den neuen Mac Pro jetzt in einem Teardown auseinandergenommen. Das Fazit: Der neue Profi-Rechner sei eine Lehrstunde in Sachen Reparierbarkeit.

Der neue Mac Pro sei schön und noch dazu einfach sehr gut zusammengesetzt, heißt es im Teardown von iFixit. Was die Reparierbarkeit des Mac Pro anbelangt, so sei diese laut den Experten eine "Meisterklasse". Gewöhnliche Reparaturen und selbst Hardware-Upgrades ließen sich aufgrund des modularen Aufbaus mit handelsüblichem Werkzeug durchführen, teilweise sogar ohne. Die wichtigsten Bauteile im Mac Pro würden herkömmliche Steckplätze und Schnittstellen nutzen.

Mac Pro erzielt 9 von 10 Punkten im Reparatur-Score

So überrascht auch die abschließende Wertung für Apples neuen Computer nicht: Mit 9 von 10 möglichen Punkten bescheinigen die Tester dem Mac Pro eine außergewöhnlich gute Reparierbarkeit. Kleinere Kritikpunkte bemängelten die Experten dennoch: So seien die SSDs zwar modular und theoretisch leicht austauschbar. Doch die Bindung an Apples T2-Sicherheitschip verhindere ein eigenständiges Wechseln der SSD durch den Nutzer. Stattdessen kann ein SSD-Austausch nur über Apple selbst oder autorisierte Apple Service Provider erfolgen.

Seit rund einer Woche gibt es den neuen Mac Pro offiziell zu kaufen. Die Basisausführung kostet 6.500 Euro, wer sich für die beste Konfiguration entscheidet, muss weit mehr als 60.000 Euro auf den Tisch legen. Passend dazu bietet Apple mit dem Pro Display XDR auch einen Profi-Bildschirm an, der mit einem Preis von 5.500 Euro zu Buche schlägt. Beide Produkte zielen vorrangig auf professionelle Nutzer ab.

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