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MacBook Pro 16 im Teardown: Reparierbar geht anders

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Das MacBook Pro 16 lässt sich öffnen – von einem Reparaturprofi.

Die Reparaturprofis von iFixit haben nun ihren Teardown des neuen MacBook Pro 16 fertiggestellt. Sie loben, dass das Trackpad problemlos ausgebaut und ersetzt werden kann. Davon abgesehen steht es um die Reparierbarkeit des neuen MacBooks nicht zum Besten.

Das MacBook Pro 16 (2019) hat von iFixit eine Reparierbarkeits-Wertung von 1 von 10 Punkten erhalten. Den einen Punkt gibt es für das leicht austauschbare Trackpad, ansonsten lässt sich das MacBook Pro nur sehr schwierig und von Laien gar nicht reparieren. So sind Prozessor, Arbeitsspeicher und Flash-Speicher am Mainboard festgelötet. Tastatur, Akku, Lautsprecher und Touch Bar sind mit Kleber oder Nieten befestigt und der Touch-ID-Sensor wurde mit dem Mainboard verriegelt.

Vielversprechende neue Lüfter

Zuvor hatte iFixit lobende Worte über die neue, alte Tastatur gefunden. Der Scherenmechanismus dürfe länger durchhalten als die empfindliche Butterfly-Tastatur. Allerdings ist die gesamte Tastatur festgenietet und kann nicht einfacher repariert werden als der umstrittene Vorgänger. Positiv ist den Bastlern das neue Lüftersystem aufgefallen, das besser geeignet sein dürfte, den Laptop vor Drosseln und Überhitzen zu bewahren. Es kann um 28 Prozent mehr Luft durch das Gehäuse pusten.

Reparatur kann teuer werden

Der Akku fällt mit 99,8 Wh üppig aus und verspricht eine recht lange Laufzeit. Positiv gestimmt ist iFixit auch gegenüber den starken Lautsprechern, den Mikrofonen mit Podcast-Qualität und dem großen Bildschirm. Gerade im Vergleich zum Surface Laptop 3 gibt sich iFixit aber enttäuscht, dass auch das neue MacBook wieder sehr schwer zu reparieren ist. Geht etwas daran kaputt, das nicht das Trackpad ist, kann es teuer werden.

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