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macOS 10.14 Mojave: Das kann das neue Mac-Betriebssystem

macOS 10.14 bringt den lang ersehnten Dark Mode.
macOS 10.14 bringt den lang ersehnten Dark Mode. (©Apple 2018)

Apple hat macOS 10.14 Mojave vorgestellt. Neu eingeführt wird etwa ein Dark Mode, außerdem präsentiert sich der Mac App Store in überarbeiteter Form. Einige iOS-Apps, etwa Home oder Aktien, werden ebenso für macOS 10.14 veröffentlicht. Universal-Apps soll es erst 2019 geben.

Nach macOS Sierra und macOS High Sierra benennt Apple das neue Betriebssystem nach der Mojave-Wüste im Westen Nordamerikas: macOS 10.14 Mojave. Nutzer dürfen sich besonders auf einen Dark Mode freuen, der Schaltflächen und andere Elemente dunkel werden lässt – was besonders Kreativen und Entwicklern zugute kommen soll.

Zudem soll es in macOS 10.14 etwas übersichtlicher zugehen. Aus diesem Grund können Dateien zu einem Haufen zusammengefügt werden, der sich leicht in eine Ecke verschieben lässt. Der Vorschaumodus wird Dateien künftig auch deutlich größer darstellen, womit ein besserer Überblick gewährleistet ist.

Universal-Apps kommen – aber erst 2019

Die Universal-Apps, über die im Vorfeld so eifrig spekuliert wurde, kommen in macOS 10.14 nur zum Teil – und vorerst nur von Apple. Mit nur wenigen Änderungen im Programmcode hat der iPhone-Hersteller einige iOS-Apps auf das Mac-Betriebssystem gebracht, darunter in der ersten Phase Home, News, Aktien und Sprachaufnahme. Erst 2019 sollen auch externe Entwickler auf das neue Framework zugreifen und somit iOS-Apps leicht für macOS anpassen können.

Dennoch hat sich Apple dem Thema Apps in macOS intensiv gewidmet. So wird der bisherige App Store deutlich aufgewertet und künftig eher an den App Store auf iPhones und iPads erinnern. So wird es etwa auch einen "Entdecken"-Tab geben, der als Inspiration für Nutzer dienen soll. Spezielle Reiter wird es etwa auch für Spiele-Fans und kreative Nutzer geben.

Höhere Sicherheit und mehr Privatsphäre

Die Sicherheit und der Datenschutz sollen sich mit dem Release von macOS 10.14 ebenfalls erhöhen: Wie schon in iOS werden Apps auch auf dem Mac mitteilen, auf welche Daten genau zugegriffen werden. Nutzer können so noch gezielter einstellen, welche Rechte eine App bekommen soll und welche nicht. Wer auf einem Mac mit Safari Webseiten besucht, soll künftig besser geschützt sein.

So spuckt der Apple-Browser eine Warnung aus, wenn Webseiten etwa  Daten erfassen, obwohl diese längst verlassen wurden. Zudem soll das Erfassen von Daten für Webseitenbetreiber erschwert werden, da Safari künftig weniger Systemdaten übermittelt. Wie in iOS 12 werden auch in der neuen Mac-Version FaceTime-Gruppenanrufe mit bis zu 32 Personen möglich sein.

macOS 10.14 Mojave wird im Herbst kostenlos für Macs zur Verfügung gestellt. Direkt nach der WWDC 2018 soll eine erste Entwickler-Beta veröffentlicht werden.

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