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macOS Big Sur: Neue Version behebt Speicherplatz-Fehler

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So sieht es aus, wenn macOS Big Sur erfolgreich läuft – doch nicht allen Nutzern gelang jüngst das Upgrade auf die neue Version. Bild: © Apple 2020

Ein Bug in macOS Big Sur führte dazu, dass beim Upgrade auf das aktuelle Betriebssystem der freie Speicherplatz nicht geprüft wurde – weswegen Nutzer ihre Daten verloren haben. Eine neue Version fixt dieses Problem nun.

Apple hat die überarbeitete Version von macOS Big Sur 11.2.1 jetzt zum Download freigegeben, schreibt MacRumors. Zuvor hatte es einen schweren Speicherplatz-Fehler in macOS Big Sur gegeben, der  letztendlich zu einem Datenverlust führen konnte. Normalerweise prüft das Mac-Betriebssystem vor dem Upgrade auf Big Sur, ob überhaupt ausreichend freier Speicher auf der Festplatte zur Verfügung steht. Ist das nicht der Fall, kann die Installation zu einem späteren Zeitpunkt fortgeführt werden – eigentlich.

Bei fehlerhaftem Upgrade hilft nur das Löschen von Daten

Für zahlreiche Nutzer endete der Upgrade-Versuch fatal und damit, dass der Mac nicht mehr hochgefahren werden konnte. Einzige Lösung: das Löschen einiger Daten im sogenannten Target Disc Mode (TDM), der  aber nicht für alle Modelle funktioniert. Alternativ blieb nur noch das Löschen der gesamten Festplatte. Laut Apple benötige der Mac für die erstmalige Installation von macOS Big Sur mindestens 35,5 Gigabyte freien Speicherplatz – den 13 GB großen Installer nicht eingerechnet. Dennoch hat das System das Upgrade auf macOS Big Sur selbst dann versucht, wenn die Speicherkapazität weniger als 35,5 GB betrug.

Mit der neuen Version 11.2.1 (20D75) soll das Problem behoben worden sein. Upgrades auf Macs mit zu wenig Speicherplatz sollen nicht mehr durchgeführt werden können. Nutzer, deren Mac nach der fehlerhaften Installation jetzt nicht mehr startet, hilft das aber nur wenig.

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