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Mal wieder Krank? Google verbessert Suche nach Symptomen

Verbesserte Selbstdiagnose per Google-App.
Verbesserte Selbstdiagnose per Google-App. (©picture alliance / dpa 2016)

Wer krank ist, sucht heute oft im Internet nach Hilfe: Mit einem neuen Feature namens Symptom Search will Google nun die mobile Suche nach verschiedenen Krankheitssymptomen stark verbessern.

Sucht man über Google bisher nach einem Tipp zu Bauchschmerzen, ist das Resultat meist unbefriedigend: Von einer einfachen Magenverstimmung bis hin zu Krankheiten mit tödlichem Ausgang bieten die Suchergebnisse in den meisten Fällen eine bunte Auswahl an Diagnosen. Oft posten Laien ihr Halbwissen ungefiltert in öffentlichen Diskussionsforen und überfluten so die Suchmaschinen im Internet.

Suchergebnisse werden von echten Ärzten geprüft

Dies will man in Mountain View nun grundlegend verbessern und arbeitet laut Google-Blog an einem neuen Feature zur Krankheitsdiagnose. Symptom Search soll die Suche nach Symptomen in der Google-App stark erweitern. Die Ergebnisse werden gefiltert und mit medizinischen Informationen abgeglichen, welche direkt von Ärzten der Harvard Medical School und der Mayo Clinic stammen. Das Resultat wird dann im Rahmen des Google Knowledge Graph innerhalb der Google-App ausgespuckt.

Symptom Search vorerst nur in den USA

Der Suchmaschinenriese reagiert mit der Neuerung auf aktuelle Nutzerzahlen, nach denen ungefähr ein Prozent aller Google-Anfragen – also einige Millionen – sich auf Krankheitssymptome beziehen. Das Feature startet in den nächsten Tagen im US-amerikanischen Raum, soll später aber nicht nur auf den Rest der Welt ausgeweitet werden, sondern auch außerhalb der Mobile-App nutzbar sein.

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