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Microsoft beendet Windows-10-Support für einige PCs schon 2018

Endet der Windows-10-Support für einige Rechner schon Anfang 2018?
Endet der Windows-10-Support für einige Rechner schon Anfang 2018? (©Microsoft 2017)

Der Support von Windows 10 für einige PCs könnte schon Anfang 2018 enden. Betroffen sind vor allem Convertibles mit Intel-Atom-Prozessoren aus den Jahren 2013 und 2014.

Knapp zwei Jahre nach der Einführung von Windows 10 kappt Microsoft offenbar langsam den Support für einige PC-Modelle. Betroffen sind laut einem Bericht von ZDNet einige Low-End-Convertibles, die mit einem älteren Intel-Atom-Prozessoren der Clover-Trail-Generation ausgestattet sind. Dabei handelt es sich fast ausnahmslos um Geräte, die 2013 und 2014 veröffentlicht wurden.

Kein Update auf Windows-10-Version 1703 möglich

Betroffen sind die Atom-Prozessoren Z2760, Z2520, Z2560 und Z2580 und logischerweise alle Geräte, in denen diese Chips verbaut sind. Mit diesen Computern ist ein Update auf die aktuelle Windows-10-Version 1703 demnach schon gar nicht mehr möglich. Beim Versuch, ein solches Update manuell durchzuführen, erhalten Nutzer laut ZDNet eine Fehlermeldung, wonach Windows 10 für den Rechner nicht länger unterstützt wird. Die Version 1607 von Windows 10 kann auf den Geräten jedoch weiterhin verwendet werden.

Für Besitzer der betroffenen Computer bedeutet, dies, dass neue Patches voraussichtlich nur noch bis Januar oder Februar 2018 angeboten werden. Microsoft verspricht für jede Windows-10-Version einen Patch-Support über einen Zeitraum von 18 Monaten. Da die Version 1607 Ende Juli 2016 vorgestellt wurde, ist vermutlich spätestens Anfang 2018 Schluss.

Frühes Support-Ende wäre schlechte PR

Aktuell ist allerdings noch unklar, ob der Patch-Support für PCs mit den älteren Atom-Prozessoren tatsächlich zu diesem Datum eingestellt wird. Ursprünglich wurden die betroffenen Convertibles nämlich mit Windows 8.1 veröffentlicht und dessen erweiterter Support wird von Microsoft bis Januar 2023 garantiert. Es wäre daher wohl schlechte PR für Microsoft, wenn Nutzer, die auf das vermeintlich zukunftssichere Windows 10 umgestiegen sind, nun ein deutlich früheres Support-Ende befürchten müssten.

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