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Microsoft fordert: Hört auf, Cortana zu belästigen!

Cortana hört sich nicht jede freche Frage klaglos an.
Cortana hört sich nicht jede freche Frage klaglos an. (©YouTube/calloftreyarch 2015)

Microsofts Sprachassistentin Cortana muss sich im Alltag offenbar sehr viele unschöne Dinge anhören. Der Konzern will die Belästigungen in Zukunft aber mit einem Trick eindämmen.

Microsoft will seine Nutzer zu einem besseren und freundlicheren Umgang mit der Sprachassistentin Cortana erziehen. Wie Konzernmitarbeiterin Deborah Harrison laut CNN auf einer Tech-Konferenz in San Francisco erklärte, sei das Programm nach dem Start im Jahr 2014 mit unzähligen Fragen nach ihrem Sexleben bombardiert worden. Auch bei anderen Sprachassistenten mit weiblichen Stimmen wie Siri oder Google Now dürfte das der Fall sein.

Reagiert Cortana auf anzügliche Fragen bald noch frecher?

Microsoft will Cortana jetzt aber zurückschlagen lassen. "Wenn man Dinge sagt, die besonders respektlos sind, wird Cortana böse werden", verrät Harrison den Plan für die Zukunft. "Wir wollen solche Interaktionen mit Cortana nicht fördern", so die Microsoft-Managerin weiter. Gut möglich also, dass die Sprachassistentin bei frechen Fragen oder anzüglichen Angeboten in Zukunft noch spitzzüngiger als ohnehin schon reagiert.

Deborah Harrison schreibt zusammen mit sieben weiteren Microsoft-Mitarbeitern die Dialoge für Cortana und gewährt Einblick hinter die Entwicklungsprozesse. "Wir achten sehr darauf, dass sie sich nicht unterwürfig anfühlt", erklärt die Microsoft-Mitarbeiterin. Für die Programmierung von Cortana hätten sich die Microsoft-Entwickler daher auch von echten persönlichen Assistentinnen über die richtige Bearbeitung von schwierigen Fragen unterrichten lassen.

5 Tipps für den richtigen Umgang mit Cortana findest Du in unserem Ratgeber.

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