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Microsoft gibt zu: Hacker hatten monatelang Zugriff auf Outlook-Konten

Unbefugte hatten drei Monate lang Zugang zu Nutzerdaten in Outlook.
Unbefugte hatten drei Monate lang Zugang zu Nutzerdaten in Outlook.

Microsoft hat damit begonnen, einige Outlook.com-Nutzer über unberechtigte Zugriffe auf ihre Konten zu informieren. Der Software-Hersteller gab an, dass Hacker Zugang zu einem Support-Account des Unternehmens hatten und so Mail-Adressen, Ordnernamen und Betreffzeilen auslesen konnten.

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 28. März hatten Hacker Einblicke in sensible Daten von Outlook-Nutzern. Inhalte der E-Mails und Anhänge sollen laut Microsoft aber nicht ausgelesen worden sein. Noch ist unklar, wie viele Outlook-Anwender betroffen waren und wie die Hacker Zugang zu dem Support-Account erhielten, berichtet The Verge.

Passwörter waren laut Microsoft sicher

Login-Daten oder persönliche Informationen sollen nicht einsehbar gewesen sein, versichert Microsoft. Trotzdem empfehlen sie, dass Nutzer ihr Passwort vorsichtshalber ändern. Das Unternehmen bereue jegliche Unannehmlichkeiten, die dieser Vorfall verursacht habe, heißt es in der Benachrichtigung für betroffene Outlook-Nutzer. Die Anwender könnten aber sicher sein, dass Microsoft den Schutz ihrer Daten sehr ernst nehme und bereits interne Sicherheitsteams mit der Investigation des Vorfalls beauftragt habe. Weiterhin soll das Sicherheitssystem verstärkt worden sein, damit solche Vorfälle zukünftig nicht mehr vorkämen.

2017 hatten Hacker Zugang zu Windows-Entwicklerservern

Es ist nicht das erste Mal, dass Microsoft Opfer eines Hackerangriffs wurde. Bereits 2017 verschafften sich Unbekannte Zugang zu Entwicklerservern des Unternehmens. Damals erhielten sie Zugriff auf Vorab-Versionen von Windows.

Das sagt Michael:
Glücklicherweise waren bei diesem Hack nicht besonders sensible Daten betroffen. Dennoch lässt der Vorfall Microsoft nicht gerade gut dastehen. Sicher, unberechtigte Zugriffe auf Nutzerdaten gibt es immer wieder, denn kein System ist absolut sicher. Aber wieso wurde der illegale Zugang erst nach 3 Monaten geschlossen?
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