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Microsoft HoloLens: Neues Video zeigt Grenzen der AR-Brille

Die HoloLens kann viel - allerdings nicht so viel, wie sie uns weismachen möchte.
Die HoloLens kann viel - allerdings nicht so viel, wie sie uns weismachen möchte. (©YouTube/Microsoft HoloLens 2015)

Über die Microsoft HoloLens wird derzeit viel gesprochen. Auch wenn Preis und das genaue Release-Datum noch nicht bekannt sind, zeigt ein neues Video nun das Potenzial der AR-Brille.

Viel wurde bereits erzählt zur Microsoft HoloLens. Doch ein echtes Bild darüber, wie groß das Potenzial der Datenbrille wirklich ist, konnten wir uns bisher nicht machen. Bis jetzt! Denn nun zeigen die US-Amerikaner in einem Video, was die abgefahrene VR-Brille auf dem Kasten hat. Der Clip belegt, dass die Microsoft HoloLens beispielsweise in der Medizin, an Universitäten oder in anderen Forschungseinrichtungen verwendet werden könnte, nachdem sie bereits auf der ISS, zur Mars-Erforschung und natürlich im heimischen Wohnzimmer ihren Einsatzzweck  gefunden hat. Auf virtuelle Realität folgt in dem Video die virtuelle Anatomie.

Blick ins Blickfeld: Irreführende Werbung?

Und obwohl das Gezeigte durchaus beeindruckend und zukunftsweisend ist, hat es einen bitteren Beigeschmack. Denn wie Polygon richtig hervorhebt, präsentiert sich die Microsoft HoloLens als etwas besser, als sie tatsächlich ist. So wird suggeriert, dass ganze menschliche Körper auf einmal simuliert werden. Erst aus der Sicht des Trägers wird klar, dass nur ein Bruchteil davon tatsächlich einsehbar ist, denn nur die helle Mitte wird simuliert. Der etwas ausgegraute und ziemlich dicke Rahmen bleibt "unvirtuell". So bewahrheitet sich, was bereits angekündigt wurde: Das Sichtfeld der Microsoft HoloLens bleibt zum Release recht klein.

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