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Microsoft ist jetzt eine Billion Dollar wert – mehr als Apple & Amazon

Microsoft hat Grund zur Freude: Außerordentlich starke Quartalszahlen katapultierten den Börsenwert nach oben.
Microsoft hat Grund zur Freude: Außerordentlich starke Quartalszahlen katapultierten den Börsenwert nach oben.

Apple war das erste Unternehmen, das die magische Grenze von 1 Billion durchbrochen hatte, jetzt erreichte auch Microsoft diesen Meilenstein. Damit ist der Softwareriese an der Börse sogar mehr wert als Apple und Amazon, überraschend starke Quartalszahlen haben Microsoft neuen Aufschwung verliehen.

Am Donnerstag war Microsoft an der Börse erstmal rund eine Billion US-Dollar wert, berichtet BBC. Im frühen Handel stiegen die Aktien des Software- und Hardware-Herstellers um fast 5 Prozent, womit Microsoft die bislang höchste Marktkapitalisierung seiner Geschichte erreichte. Damit war das US-Unternehmen aus Redmond zugleich mehr wert als Apple oder auch Amazon. Wenig später gaben die Aktien leicht nach und der Börsenwert sank knapp unter eine Billion Dollar.

Cloud-Geschäft für Microsoft immer wichtiger

Den zwischenzeitlichen Höhenflug erreichte Microsoft nach der Bekanntgabe glänzender Geschäftszahlen. Stärker als von Analysten erwartet stieg der Umsatz in den drei Monaten bis Ende März um 14 Prozent auf 30,57 Milliarden Dollar. Und auch der Gewinn kann sich sehen lassen: Dieser erhöhte sich auf etwa 8,8 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von annähernd 19 Prozent entspricht – und entsprechend euphorisch von den Anlegern aufgenommen wurde.

Nachdem über lange Zeit der Verkauf von Windows-Lizenzen eine wichtige Rolle für Microsoft spielte, entwickelt sich zunehmend das immer wichtigere Cloud-Geschäft zum großen Standbein des Herstellers. Dessen Dienst Azure ist mittlerweile weltweit die Nummer zwei, wenn es um Cloud-Lösungen geht. Nur Konkurrent Amazon mit AWS ist auf diesem Gebiet derzeit noch erfolgreicher.

Zudem ist Microsoft mit seinen Surface-Geräten und seiner Spielekonsole Xbox sehr gut aufgestellt. Das Wachstum in der Games-Sparte fiel mit rund 5 Prozent jedoch sehr verhalten aus, was Beobachter auch darauf zurückführen, dass viele Spieler auf die neue Konsolengeneration warten würden.

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