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Microsoft verteilt Surface Pro 3 an Lufthansa-Piloten

Microsoft macht derzeit auf allen Kanälen Werbung für das Surface Pro 3. Nun hat der Konzern mit der Lufthansa einen neuen wichtigen Kunden gewonnen.
Alle Lufthansa-Piloten sollen ein Surface Pro 3 erhalten.
Alle Lufthansa-Piloten sollen ein Surface Pro 3 erhalten. (©Microsoft 2014)

Microsoft macht derzeit auf allen Kanälen Werbung für das Surface Pro 3. Nun hat der Konzern mit der Lufthansa einen neuen wichtigen Kunden gewonnen. 5000 Piloten der Fluggesellschaft sollen mit Tablets ausgestattet werden.

Microsoft hat eine strategische Partnerschaft mit den beiden Fluglinien Lufthansa und Austrian Airlines geschlossen. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, sollen allein bei der deutschen Fluglinie bis Februar 2015 rund 5000 Piloten und Kopiloten mit einem Surface Pro 3 ausgestattet werden. Bei Austrian Airlines seien bereits 600 Tablets verteilt worden, bis Ende des Jahres sollen 400 weitere Geräte folgen. Das Surface Pro 3 soll bei den Fluglinien die bisher eingesetzten Windows-Notebooks ersetzen.

Piloten können Surface Pro 3 direkt im Cockpit befestigen

Allerdings sollen die Lufthansa-Piloten auf ihren Surface Pro 3 nicht etwa spielen oder im Internet surfen. Die Microsoft-Tablets sind mit einer sogenannten Electronic Flight Bag-Software ausgestattet, die Flugplan, Streckenerlaubnis oder Wetterkarten anzeigt. Zudem können die Geräte mit der navAero-Befestigung direkt im Cockpit montiert werden.

Microsoft setzt auf massive Werbekampagne

Microsoft lässt derzeit nichts unversucht, um das Surface Pro 3 an den Mann oder die Frau zu bringen – mit teilweise mäßigem Erfolg. So stattete der Konzern CNN-Journalisten für die Wahlberichterstattung in den USA mit seinen Tablets aus. Die Reporter nutzten die Geräte allerdings oftmals nur als Stütze für ihre iPads. Auch mit der US-amerikanischen Football-Liga NFL hat Microsoft einen Werbedeal über 400 Millionen Dollar laufen. Spieler und Trainer bekamen Surface-Tablets und sollten diese an der Seitenlinie benutzen. Manchen Sportreportern schien es aber egal zu sein, ob Microsoft offizieller Hardware-Partner der NFL ist – sie nannten die Geräte weiterhin iPads.

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