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Microsoft will jedem Kunden sein perfektes Surface-Gerät bieten

Das Surface-Lineup von Microsoft wächst und wächst.
Das Surface-Lineup von Microsoft wächst und wächst.

Mit Surface Pro 7, Surface Pro X und Surface Laptop 3 geht Microsoft in das Weihnachtsgeschäft. Mehr als je zuvor geht es dem Hersteller darum, den Kunden genau die Produkte zu liefern, die sie sich wünschen.

Nachdem Microsoft bereits Anfang Oktober seine neuen Surface-Geräte in New York präsentiert hat, folgte am Montag ein Event zum Deutschland-Launch in Berlin. Dort gaben sich unter anderem der Chef der Surface-Sparte, Panos Panay, und Chefdesigner Ralf Groene die Ehre, um die neuen Geräte Surface Pro 7, Surface Laptop 3 und Surface Pro X vorzustellen.

Microsoft will auf die Kunden hören

Alle drei Geräte machen deutlich, dass das Surface-Lineup in diesem Jahr vielfältiger ausfällt als jemals zuvor. Bestes Beispiel dafür ist der Surface Laptop 3. Der orientiert sich optisch klar an seinen beiden Vorgängern, kommt jedoch neben dem typischen Alcantara-Stoff-Finish erstmals auch in einem kompletten Aluminium-Case daher. Der Grund dafür ist laut Panos Panay recht simpel: Viele Kunden würden das Alcantara-Finish mögen, viele andere hätten sich jedoch ein Metall-Finish gewünscht. Deshalb gibt es jetzt eben beides.

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Panos Panay (Mitte) erläuterte in Berlin die Produktstrategie von Microsoft.

Bei Microsoft sehe man sich vor allem als "Enabler" wie Panay in Berlin klarstellte. Das Ziel sei es, Geräte zu entwickeln, die auf das, was die Kunden wollen und brauchen, zugeschnitten sind. Kundenfeedback sei deshalb eine der wichtigsten Triebfedern bei der Weiterentwicklung der Surface-Reihe.

Als Beispiel nannte Panay die Möglichkeit, die SSD des Surface Laptop 3 bei einem Defekt auswechselbar zu bauen. Dies sei ein Kundenwunsch, den es seit der ersten Generation gegeben hätte. Umsetzen konnte Microsoft ihn aber erst mit der dritten Version des Surface Laptop.

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Der Surface Laptop 3 kommt in diesem Jahr auch als 15-Zoll-Modell.

Die Zugänglichkeit für den Kunden steht allerdings auch im Zentrum weiterer Design- und Produktentscheidungen von Microsoft: Für Nutzer, die sich eine echte mobile Workstation wünschen, gibt es den Surface Laptop 3 erstmals auch als 15-Zoll-Modell.

Auch das Surface Pro X hat einen klaren Nutzerfokus

Noch stärker zeigt sich der Ansatz von Microsoft jedoch mit Blick auf das Surface Pro X. Dieses Gerät ist der erste Ableger der Surface-Pro-Reihe mit einem ARM-Prozessor an Stelle eines Intel- oder AMD-Chips. Mithilfe der Prozessor-Architektur, die normalerweise in Smartphones zum Einsatz kommt, möchte der Hersteller ein noch leichteres und mobileres Surface anbieten, das zudem mit einer hervorragenden Akkulaufzeit daherkommen soll.

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Das Pro X ist das erste Surface mit ARM-Prozessor.

Es bildet gewissermaßen den Gegenentwurf zum Surface Pro 7, das sich eher an Power-User richtet. Auch hier haben Kunden also die Möglichkeit, ein Gerät zu wählen, das ihren Ansprüchen am besten entspricht.

Die Microsoft-Strategie funktioniert bislang

Tut sich Microsoft mit dieser Strategie einen Gefallen? Bislang sieht es zumindest so aus. Alle Produkte wirken durchdacht und scheinen einen klaren Fokus zu haben. Der Hersteller sollte allerdings nicht in die Falle tappen und versuchen, es wirklich jedem potenziellen Kunden recht zu machen. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass das eigene Lineup zu unübersichtlich wird.

Ach ja, Microsoft, wo wir schon bei Kundenfeedback sind: Wie wäre es denn noch mit einem SD-Karten-Slot am Surface Laptop 4? Auf den möchte ich nämlich nur ungern verzichten.

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