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Microsoft zahlt Hackern 250.000 Dollar für Bugs in Windows 10

Microsoft zahlt in Zukunft bares Geld für reportete Bugs.
Microsoft zahlt in Zukunft bares Geld für reportete Bugs. (©Microsoft 2017)

Wer sicherheitsrelevante Bugs in Windows 10 findet und an Microsoft meldet, kann in Zukunft bis zu 250.000 US-Dollar verdienen. Damit sagt der Entwickler dem illegalen Handel mit Sicherheitslücken den Kampf an.

Wer Bugs in Windows 10 und einigen anderen Microsoft-Programmen findet, kann in Zukunft bares Geld verdienen. Der Software-Entwickler hat ein neues Programm ins Leben gerufen, bei dem Bug-Jäger und Sicherheits-Forscher und Hacker bis zu 250.000 US-Dollar verdienen können, wenn diese sicherheitsrelevanten Bugs in Windows, dem Windows Defender oder dem Edge Browser ausfindig machen und an Microsoft melden. Informationen dazu hat der Software-Riese in seinem Security TechCenter veröffentlicht.

Microsoft will auch den Handel mit Sicherheitslücken eindämmen

Mit dem Bug-Bounty-Programm möchte der Entwickler zum einen natürlich die Sicherheit von Windows 10 und den zugehörigen Apps verbessern und zum anderen auch verhindern, dass die Bugs auf dem Schwarzmarkt gehandelt werden und so unter anderem in die Hände von Geheimdiensten oder Kriminellen gelangen könnten. Mit der Initiative hofft Microsoft die Wahrscheinlichkeit von großflächigen Hacker-Angriffen oder Ramsomware-Attacken in Zukunft zu verringern, da es immer wieder nicht gemeldete Bugs sind, die in die falschen Hände geraten und solche Attacken überhaupt erst ermöglichen.

Bereits in der Vergangenheit hatte Microsoft mehrere kleinere Programme zum Aufspüren von Sicherheitslücken ins Leben gerufen. Diese waren allerdings stets zeitlich begrenzt oder auf ganz bestimmte Funktionen von Windows beschränkt gewesen.

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