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Microsofts neuer Spartan Browser hängt Internet Explorer ab

Kein Vergleich zur Performance des Internet Explorers: Spartan soll vieles besser machen.
Kein Vergleich zur Performance des Internet Explorers: Spartan soll vieles besser machen. (©Microsoft 2015)

In der neuen Preview von Windows 10 ist er noch nicht enthalten. Doch wenn der Spartan Browser erscheint, soll er vieles besser machen als der alte Internet Explorer. Erste Benchmark-Tests versprechen einen gewaltigen Performance-Sprung. Microsoft Spartan könnte damit eine gute Alternative zu Google Chrome oder Mozilla Firefox werden.

Microsoft beeindruckte in der vergangenen Woche mit vielen Neuerungen: Auf seinem Windows 10-Event präsentierte der Konzern aus Redmond allerlei neue Hardware und Software. In der ersten Technical Preview-Version von Windows 10, die seit Freitagabend erhältlich ist, fehlt aber noch der neue Browser mit dem internen Codenamen Spartan. Dieser soll nicht nur viele neue Features mitbringen, etwa die Sprachsteuerung Cortana, sondern laut AnandTech auch hinsichtlich seiner Performance überzeugen. Erste Benchmark-Tests zeigen: Dem Internet Explorer 11 ist Spartan haushoch überlegen. Damit könnte er zur echten Alternative zu Chrome oder Firefox werden.

Spartan kann auch dem IE auf die Sprünge helfen

Ein Grund dafür, dass der Internet Explorer vielen anderen Browsern immer wieder unterlegen war, ist die Rendering-Engine, auf die Microsoft setzte. Während Apple bei Safari und Google bei Chrome das sogenannte WebKit verwendete, kam beim Internet Explorer Trident zum Einsatz. Mit Spartan will Microsoft nun eine neue Engine etablieren. Wenn nötig, kann Spartan zur alten Engine switchen, etwa um die Kompatibilität mit alten Webseiten zu gewährleisten.

Einen Teil der Rendering-Engine konnte AnandTech bereits mit einem kleinen Trick testen. Zwar handelt es sich nach wie vor um Pre-Release-Software und ist daher auf eigene Gefahr hin zu nutzen, doch die Ergebnisse sprechen für sich. Google Octane 2.0 schneidet bei der JavaScript-Performance beispielsweise mehr als 80 Prozent besser ab als mit der alten Internet Explorer-Engine. Damit liegt der Internet Explorer mit experimenteller Spartan-Engine in etwa auf einem Niveau mit Google Chrome. Bleibt also zu hoffen, dass Microsoft den neuen Browser bereits mit der Windows 10 Preview für Windows Phones im Februar verfügbar macht.

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