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Mieses Quartal für GoPro – Hero 5 und Karma sollen helfen

Geht GoPro baden? Das vergangene Quartal lief für den Hersteller nicht gut.
Geht GoPro baden? Das vergangene Quartal lief für den Hersteller nicht gut. (©TURN ON 2016)

Der Marktführer strauchelt: GoPro hat am Donnerstag die Ergebnisse des dritten Quartals 2016 vorgestellt – und die fallen noch schlechter aus als erwartet. Auch der Aktienkurs fiel im Anschluss deutlich. Nun hofft der Action-Cam-Hersteller auf ein starkes Weihnachtsgeschäft.

In den drei Monaten, die am 30. September 2016 endeten, hat GoPro Umsätze in Höhe von 240,5 Millionen US-Dollar verzeichnet. Das entspricht einem Rückgang von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Im Anschluss an diese Pressemitteilung fiel auch die Aktie des Action-Cam-Herstellers auf 11,94 US-Dollar – kurz nach der Ankündigung der GoPro Hero 5 lag diese noch bei 17,15 Dollar pro Anteil. Der Release der neuen Action-Cam-Modelle sowie der Karma-Drohne haben den seit Sommer 2015 anhaltenden Rückgang noch nicht bremsen können, da sie erst im Oktober 2016 herauskamen.

GoPro rechnet mit starkem Weihnachtsgeschäft

Trotz des starken Verkaufsrückgangs zeigt sich GoPro-Chef Nick Woodman optimistisch. Das schwache dritte Quartal sei zum Teil auf Produktionsprobleme bei der Hero 5 und der Karma-Drohne zurückzuführen, sagte er laut The Verge in einem Gespräch mit Investoren. Nun gehe man von einem starken Weihnachtsgeschäft aus. Für das vierte Quartal 2016 rechnet GoPro mit Umsätzen von 625 Millionen US-Dollar aus – sehr optimistisch, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen in der Vergangenheit erst viermal die 400-Millionen-Umsatz-Marke knackte. Allerdings war das letzte Quartal eines jeden Jahres stets das stärkste bei GoPro.

Die Nachfrage sei weiterhin hoch – insbesondere die neuen Hero 5-Modelle und die Karma-Drohne sollen wieder für Aufwind sorgen. Für 2017 plane das Unternehmen laut Woodman eher evolutionäre Neuerungen, keine revolutionären. Vor allem der Software-Bereich von GoPro könnte weiter wachsen und die Marke nicht nur als Hardware-Anbieter im Action-Bereich, sondern auch als Software-Plattform etablieren.

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