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Mit Galaxy S7 und Gear 360 auf dem Mount Everest

Die Gear 360 dienst insbesondere für die Aufzeichnung von VR-Videos.
Die Gear 360 dienst insbesondere für die Aufzeichnung von VR-Videos. (©YouTube/Samsung Newsroom 2016)

Samsung hat ein beeindruckendes 360-Grad-Video vom Mount Everest auf YouTube veröffentlicht. Außerdem zeichneten die Bergsteiger dort ein paar Schnappschüsse mit dem Galaxy S7 auf. Man kann sich den Videoclip mit der Gear VR ansehen oder mit dem regulären YouTube-Player. So schaut man sich auf dem Mount Everest um, ohne selbst den riskanten Aufstieg zu wagen.

Samsung schickte den südkoreanischen Bergsteiger Yong-Ho Heo auf den Mount Everest. Dort knipste er mit seinem Team einige Fotos mit dem aktuellen Flaggschiff Galaxy S7. Die Fotos kann man sich auf der Samsung-Website ansehen und sie wirken für Smartphone-Bilder sehr gelungen. Außerdem zeichnete das Team einige 360-Grad-Videos mit der Gear 360 auf. Im Video kann man sich via Mauszeiger-Klick selbst auf dem Berg umsehen. Alternativ schnallt man sich eine Gear VR-Brille auf und erlebt den Mount Everest mit der VR-Brille.

So werden Virtual-Reality-Videos gedreht

Die beiden führenden 360-Grad-Kameras in mobiler Größe sind die LG 360 Cam und die Samsung Gear 360. Die LG 360 Cam fanden wir im Test schon gut gelungen, wobei die Technik im Moment noch in den Kinderschuhen steckt. Die Gear 360 ist mit 350 Euro über 100 Euro teurer. Wie ihre Qualität ist, kann man nun anhand des Samsung-Videos vom Mount Everest selbst beurteilen. Die Kameras dienen vor allem der Aufzeichnung von Videos für VR-Brillen. Damit sieht man sich in der aufgezeichneten Szene um.

Technik steckt noch in den Kinderschuhen

Bei der Gear 360 fangen zwei Fischaugen-Linsen auf beiden Seiten der Kamera je ein Video in einem Winkel von 180 Grad ein. Die Videos werden dann zu einem 360-Grad-Clip zusammengefügt. Leider sieht man auch bei Samsungs Werbevideo, dass die 360-Grad-Technik noch nicht ausgereift ist. Ein Problem ist die verwackelte Aufzeichnung, ein weiteres besteht darin, dass nur die Bildmitte scharf ist. Dennoch zeigt die Technik bereits, wohin die Reise geht und wie gut Videos für VR-Brillen werden könnten.

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