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"Moneypenny": Facebook arbeitet an Siri-Konkurrentin

Facebook-Chef Mark Zuckerberg präsentiert die Messenger App. Bald könnte ein Sprachassistent dazukommen.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg präsentiert die Messenger App. Bald könnte ein Sprachassistent dazukommen. (©CC: Flickr/Maurizio Pesce 2015)

Facebook arbeitet anscheinend an einem eigenen Konkurrenten für Siri, Cortana und Co. Der Sprachassistent mit dem Geheimnamen "Moneypenny" soll dem Nutzer in der Messenger-App hilfreich zur Seite stehen – auch wenn er nicht James Bond heißt.

Warum Facebook ausgerechnet die ewig mit James Bond flirtende und ebenso stets mit einem Korb bedachte Geheimdienst-Sekretärin Miss Moneypenny als Namenspatin wählte, ist noch unklar – ebenso wie die meisten Funktionen, über die der Sprachassistent verfügen könnte, schreibt The Information. Klar scheint bislang lediglich, dass die Anfragen nicht von einem Computer, sondern von echten Menschen beantwortet werden sollen. Dabei dürfte es dann um Anfragen zu Produkten und allgemeine Infos gehen.

Sprachassistent: Facebook-Callcenter als Siri-Konkurrenz?

Nicht sicher ist auch, ob der Service lediglich für die App Facebook Messenger kommt, oder auch für den Browser, die Quellen sind diesbezüglich momentan noch nicht eindeutig. Aber nach allem, was jetzt bekannt ist, scheint Facebook eine Art Callcenter aufbauen zu wollen, das die Nutzer bei diversen Fragen und Problemen unterstützen könnte.

In den letzten Monaten hat Facebook viel dafür getan, den Facebook Messenger zu verbessern. So kann man per App inzwischen Geld versenden oder auch Videoanrufe machen. Außerdem hat Facebook die App für andere Programmierer geöffnet, die nun ihrerseits neue Bestandteile hinzufügen können. Die neue Sprachassistentin Moneypenny ist möglicherweise ein Teil dieser Strategie.

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