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Motorola patentiert modulares Klapphandy mit faltbarem Display

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Ein Motorola-Patent zeigt ein modulares Klapphandy mit faltbarem Display.

Das Motorola Razr 2020 könnte einem Patent des Herstellers zufolge Module unterstützen. So ließen sich etwa neue Kameras am Klapphandy mit faltbarem Display anbringen. Damit würde Motorola das Prinzip der Moto Mods wieder auffrischen.

Die erhältlichen Moto Mods wären allerdings nicht mit dem Motorola Razr aus dem Patent kompatibel. Laut auf dem Patent beruhenden Konzeptbildern von Let's Go Digital (via PhoneArena) würden die Module vielmehr oben am zugeklappten Smartphone angebracht werden und nicht an der Rückseite. Im aufgeklappten Zustand stehen die Module demnach in der Mitte aus dem Smartphone heraus. Das Beispiel auf dem Bild zeigt ein Modul mit Kameras.

Samsung soll auch an einem Klapphandy mit Falt-Display arbeiten

Auch denkbar wären ein Projektor oder ein stärkerer Lautsprecher als Modul. Samsung plant angeblich ebenfalls ein faltbares Smartphone mit einem ähnlichen Design, wie es das Motorola Razr 2019 bietet. Das schreibt der Korea Herald via GSM Arena. Dieses Handy soll ausgeklappt ein 6,7 Zoll großes Display mitbringen und 845 US-Dollar kosten – immerhin weniger als die Hälfte, die für das erste Galaxy Fold ausgegeben werden müssen und auch spürbar weniger als das Motorola Razr 2019 in den USA kostet (1.500 US-Dollar).

Kommen die Moto Mods wieder?

Mit den Modulen könnte sich Motorola von der Konkurrenz absetzen. Allerdings hat der Hersteller seinen ersten Versuch in diese Richtung, die Moto Mods, inzwischen aufgegeben. Das Moto Z3 war das letzte Smartphone, das die optionalen Module unterstützte. Patente werden häufig nicht als reale Produkte umgesetzt. Es bleibt also abzuwarten, ob Motorola wirklich ein modulares Razr 2020 herausbringt.

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