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Motorola Razr im Teardown: Praktisch nicht selbst zu reparieren

Die Neuauflage des Motorola Razr scheint bereits auf den ersten Blick sehr zerbrechlich zu sein. Kann man das ungewöhnliche Smartphone also in Eigenregie reparieren, falls es beschädigt wird?

In einem neuen Teardown versuchen die Experten von iFixit wieder einmal der Frage auf den Grund zu gehen, wie leicht ein Smartphone selbst repariert werden kann. Das Untersuchungsobjekt ist diesmal das Motorola Razr, seines Zeichens die Neuauflage des Kultklassikers aus dem Jahr 2004.

Technische Meisterleistungen und viel Klebstoff

Obwohl die Reparatur-Experten im Verlauf ihres Teardowns nach eigenen Angaben immer wieder auf "technische Meisterleistungen" stießen, fällt das Fazit in Sachen Reparierbarkeit ernüchternd aus: 1 von 10 Punkten. Laut iFixit sei das Motorola Razr tatsächlich "eines der komplexesten Mobiltelefone aller Zeiten". Was das Auseinanderbauen (und eventuelle Reparieren) weiter erschwert, ist die großzügige Verwendung von Klebstoff durch den Hersteller.

Wie schlägt sich das Razr im Alltag?

Allein das Öffnen sei so schwierig, dass sich iFixit überrascht darüber zeigt, dass Motorola Screen-Reparaturen für "nur" 299 US-Dollar anbietet. Fraglich bleibt dennoch, wie gut der faltbare Bildschirm des Motorola Razr eine dauerhafte Nutzung im Alltag übersteht. Beim Zusammenklappen des Smartphones entsteht nämlich eine deutlich sichtbare Lücke zwischen Screen und Scharnier – genau an diesem Schwachpunkt war bei der ersten Version des Galaxy Fold Schmutz eingedrungen und hatte für massive Probleme gesorgt.

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