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Motorola-Smartphones in Zukunft nur mit Fingerabdruckscanner

Motorola-Smartphones sollen in Zukunft alle einen Fingerabdruckscanner bekommen.
Motorola-Smartphones sollen in Zukunft alle einen Fingerabdruckscanner bekommen. (©Facebook/Motorola 2015)

Neue Motorola-Smartphones soll es in Zukunft nur noch mit Fingerabdruckscanner geben. Zudem arbeitet der Mutterkonzern Lenovo für 2017 an einer neuen Benutzeroberfläche.

Bei Motorola wird sich 2016 so einiges grundlegend ändern. Erst vor wenigen Tagen hatte der Mutterkonzern Lenovo verkündet, den Markennamen Motorola in Zukunft nicht mehr für neue Smartphones verwenden zu wollen. Stattdessen sollen Geräte unter dem Label Lenovo Moto erscheinen. Nun berichtet Android Authority unter Berufung auf das chinesische Portal Tech Sina über weitere Pläne bezüglich Fingerabdruckscanner und einer neuen Benutzeroberfläche.

Keine Moto-Smartphones unter 5 Zoll mehr

Wie Lenovos Senor Vice President Chen Xudong demnach in mehreren Interviews mitgeteilt habe, sollen alle Moto-Smartphones, die 2016 neu auf den Markt kommen, über einen Fingerabdruckscanner verfügen. Damit dürften auch Modelle der Einstiegs- und Mittelklasse gemeint sein. Zudem kündigte Xudong an, dass es keine Moto-Smartphones mit Displays unter 5 Zoll mehr geben werde.

Neue Benutzeroberfläche ab 2017

Eine weitere Änderung wurde zudem für 2017 angekündigt. Demnach entwickelt Lenovo derzeit eine neue Benutzeroberfläche, die dann das bisherige Stock-Android auf den Moto-Smartphones ablösen soll. Wie genau das neue Interface aussehen wird, ist bislang allerdings noch unklar. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese sich stärker an Lenovos bisheriger Smartphone-Nutzeroberfläche für Android orientieren dürfte.

Die Marke wird asiatischer

Rund zwei Jahre nach der Übernahme von Motorola scheint Lenovo nun mit dem grundlegenden Umbau des Smartphone-Herstellers zu beginnen. Durch den Wegfall des Markennamens, den Verzicht auf kleinere Smartphones und eine neue Benutzeroberfläche dürfte die Marke insgesamt asiatischer werden. Ob das am Ende auch westlichen Kunden gefällt, wird sich zeigen müssen.

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