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Mozilla stellt Entwicklung von Firefox OS für Smartphones ein

Firefox OS: Mozilla stellt die Entwicklung für Smartphones ein.
Firefox OS: Mozilla stellt die Entwicklung für Smartphones ein. (©Mozilla 2015)

Die Entwicklung des Betriebssystems Firefox OS für Smartphones wird eingestellt. Somit wird es auch keine entsprechenden Geräte mehr zu kaufen geben. Fortgesetzt werden soll die Entwicklung des Systems zunächst für andere mobile Geräte.

In der Erklärung von Mozilla heißt es unter anderem, dass man auf die neuen Möglichkeiten durch Firefox OS stolz sei und dass die Software als ein Projekt mit offenem Quellcode fortgesetzt werden soll. "Firefox OS hat die Flexibilität des Internets verbessert, indem es sowohl auf kleinen Smartphones wie auf großen HD-Fernsehern läuft. Aber wir waren dennoch nicht in der Lage, das optimale Nutzer-Erlebnis anzubieten, daher stoppen wir Firefox OS für Smartphones." Über die Erklärung von Mozilla berichtet jetzt TechCrunch.

Firefox OS: System für billige Smartphones

Firefox OS wurde zuerst im Jahr 2013 veröffentlicht und sollte vor allem für preisgünstige Geräte entwickelt werden. Um das System von Android und iOS abgrenzen zu können, war der Fokus von vorneherein aufs Web ausgerichtet: Es gab keine eigenen Apps, sondern nur angepasste Web-Anwendungen. Die Verkaufszahlen für entsprechende Geräte waren aber stets sehr dürftig und die Geräte konnten bei den Kunden kaum Interesse entfachen. Firefox OS war eindeutig ein Flop.

Mozilla hat nicht nur diese Entwicklung fast verschlafen. In der letzten Woche kündigte das Unternehmen an, für sein Mail- und Chatprogramm Thunderbird einen Käufer zu suchen. Das Unternehmen will sich mehr auf seine stärksten Produkte wie den Firefox-Browser und aufs Kerngeschäft konzentrieren.

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