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Nach 4 Jahren: Fujifilm stellt neue Systemkamera X-Pro2 vor

Die Fujifilm X-Pro2 kommt im Februar auch in Deutschland auf den Markt.
Die Fujifilm X-Pro2 kommt im Februar auch in Deutschland auf den Markt. (©Fujifilm 2016)

Fujifilm hat seine neue Systemkamera X-Pro2 vorgestellt. Immerhin vier Jahre hat es gedauert, bis die Nachfolgerin der bereits auf der CES 2012 präsentierten X-Pro1 endlich das Licht der Welt erblickt. Der Preis des neuen Geräts: 1799 Euro.

Statt ein neues Kameramodell auf den Markt zu bringen, hatte sich Fujifilm in den letzten Jahren darauf beschränkt, verschiedene Firmware-Updates zu veröffentlichen, wodurch die X-Pro1 fast schon zum Klassiker mutierte. Aber jetzt ist das Warten vorüber und die X-Pro2 steht in den Startlöchern. Fujifilm stellt das neue Modell in einer Pressemitteilung ausführlich vor.

Sucher: Kombination von optisch und elektronisch

Die Systemkamera kommt mit einer Kombination aus optischem und elektronischem Sucher, wie sie auch die Vorgängerin hatte. Man kann ein kleines Display in der Optik dazu verwenden, um Schärfe und Belichtung zu kontrollieren, wobei man entweder das komplette Bild sieht oder auch nur eine per Zoom eingestellte Vergrößerung. Anders als die Vorgängerin, wo diese Funktion fehlte, bietet die X-Pro 2 wieder die Möglichkeit einen Dioptrienausgleich zu machen.

Der ebenfalls neue in der Kamera verwendete CMOS-Chip X-Trans CMOS III kann Bilder mit bis zu 24 Megapixeln aufnehmen und zusammen mit dem neuen X-Prozessor Pro schafft die Kamera Serienaufnahmen von bis zu acht Bildern pro Sekunde. Der kontinuierliche Phasen-Detektions-Autofokus hat 273 Punkte von denen 77 die Phasendetektion nutzen und 40 Prozent des Bildfeldes abdecken. Die minimale Verschlusszeit wurde auf 1/8000 Sekunde halbiert, der Verschluss selber funktioniert mechanisch.

X-Pro2 hat kleinen Joystick für die Schärfe

Rein äußerlich unterscheidet sich die X-Pro 2 nicht sonderlich vom Vorgängermodell, wobei die neue Kamera jetzt auch gegen Staub- und Spritzwasser geschützt ist. Die größte Änderung ist ein kleiner Joystick, der dazu verwendet werden kann, um die Schärfepunkte zu wählen. Im Drehrad zur Wahl der Verschlusszeit ist jetzt zudem die aktuelle ISO-Einstellung der Aufnahmeempfindlichkeit zu sehen – nicht unpraktisch. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 1,62 Millionen Pixel und die Benutzeroberfläche wurde gründlich renoviert und sieht modern aus. Und natürlich kann die X-Pro2 per WLAN mit anderen Geräten verbunden werden.

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