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Nach Galaxy Fold: Samsung bietet Apple & Google faltbare Displays an

Samsung Galaxy Fold
Das Samsung Galaxy Fold soll die Blaupause für zukünftige iPhones werden.

Samsung will seine faltbaren Displays auch an Konkurrenten wie Apple oder Google verkaufen. Erste Samples haben die Koreaner anscheinend bereits in die USA verschickt.

Faltbares Smartphones könnten der große Technik-Trend der nächsten Jahre werden und Samsung ist mit seinem Galaxy Fold an vorderster Front mit dabei. Doch die Südkoreaner wollen offenbar gar nicht zwingend Marktführer in diesem Segment werden, sondern streben vielmehr eine Rolle als Edel-Zulieferer für andere Hersteller wie Apple und Co. an. Dies berichtet das koreanische Magazin ET News (via MacRumors).

Samsung will seine Technologie an Apple und Google verkaufen

Demnach hat Samsung Display bereits Samples mit faltbaren Displays unter anderem an Apple und Google geschickt, um diesen Herstellern die neue Technik schmackhaft zu machen. Bei den Proben soll es sich um faltbare Screens mit einer Diagonalen von 7,2 Zoll handeln. Das ist nur 0,1 Zoll kleiner als der Screen des Galaxy Fold.

Dass Samsung gleichzeitig als Konkurrent und Partner von Apple und anderen Smartphone-Herstellern agiert, ist längst nichts Neues. Auch die aktuellen iPhone-Modelle XS und XS Max werden beispielsweise mit OLED-Displays aus dem Hause Samsung verkauft. Zusätzlich liefern die Südkoreaner häufig Prozessoren, Speicherchips oder Kamera-Module an Konkurrenten.

Als Zulieferer will Samsung die Produktionskosten senken

Bei faltbaren Displays möchte sich Samsung mittelfristig anscheinend als Hauptzulieferer etablieren. Diese Taktik erscheint logisch, da der Markt aufgrund der hohen Produktionspreise zumindest anfangs noch sehr klein sein dürfte. Für Samsung als Display-Hersteller dürfte es demnach Vorrang haben, zunächst einmal die Produktionskosten zu senken, indem man möglichst viele Abnehmer für die eigenen faltbaren Screens findet.

Aktuell soll das Unternehmen in der Lage sein, etwa 2,4 Millionen faltbare OLED-Screens pro Jahr zu produzieren. Das Volumen könne laut Industrie-Insidern jedoch ohne größeren Aufwand auf bis zu zehn Millionen Displays erhöht werden.

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