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Nachfrage nach iPhones zum ersten Mal gesunken

CEO Cook kann mit der sinkenden Nachfrage nach iPhones nicht zufrieden sein.
CEO Cook kann mit der sinkenden Nachfrage nach iPhones nicht zufrieden sein. (©picture alliance / AP Photo 2016)

Apple enttäuscht mit seinen neuen Quartalszahlen: Zum ersten Mal ist die Nachfrage nach iPhones gesunken. Die Aktie verlor nachbörslich, Firmenchef Cook zeigte sich dennoch zufrieden.

Apple hat seine Geschäftszahlen des abgelaufenen Quartals verkündet, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht. Im zweiten Geschäftsquartal, das am 26. März endete, konnte Apple 51,2 Millionen iPhones verkaufen. Im Vorjahresvergleich sanken die Verkäufe somit um 16 Prozent – im selben Zeitraum vor einem Jahr konnte das US-Unternehmen noch 61 Millionen iPhones absetzen. In puncto Umsatz und Gewinn musste der erfolgsverwöhnte Konzern ebenfalls Rückgänge vermelden. So konnte Apple einen Netto-Quartalsgewinn von 10,5 Milliarden US-Dollar erzielen, im Vorjahresquartal waren es noch 13,6 Milliarden US-Dollar.

Apple-Aktie verliert nachbörslich mehr als fünf Prozent

Apple-Chef Tim Cook zeigte sich trotz der ernüchternden Zahlen zufrieden und lobte sein Team, das "in Anbetracht des gesamtwirtschaftlichen Gegenwinds" dennoch äußerst gut agiert habe. "Wir sind mit dem kontinuierlich starken Umsatzwachstum bei den Services sehr zufrieden, dank der unglaublichen Stärke des Apple-Ökosystems und unserer wachsenden Basis von über einer Milliarde aktiver Geräte", führte Cook weiter aus. Die Anleger zeigten sich von den Lobeshymnen unbeeindruckt, die Apple-Aktie gab nachbörslich um mehr als fünf Prozent nach.

Erster Umsatzrückgang im Jahresvergleich seit 2003

Dennoch: Überraschend kam der Rückgang der iPhone-Verkäufe nicht. Bereits im Januar prognostizierte Cook für das nun abgelaufene Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang. Das hat es im Jahresvergleich seit 2003 nicht mehr gegeben – damals waren iPhone, iPad und Co. noch in weiter Ferne. Der damalige Verkaufsschlager war übrigens der PowerMac, heute allerdings ist Apple mehr denn je vom iPhone abhängig. Ob das iPhone 7 im September eine Trendwende bringen kann, bleibt fraglich: Analyst Kuo jedenfalls sagt einen Flop voraus.

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