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Neue Emojis: Mehr Smileys, Hauttöne und eine Fehlerkorrektur

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Emojipedia zufolge sollen die 37 neuen Emoticons so aussehen. Bild: © Emojipedia 2021

Kurz vor dem Welt-Emoji-Tag am 17. Juli hat die Emojipedia einen Ausblick auf die kommenden neuen Emoticons gegeben. Mit dabei sind neue Gesichter, mehr Auswahl bei Hauttönen und die Korrektur eines Smileys, der immer wieder für Missverständnisse sorgt.

Seit Emojis fester Bestandteil der Messenger-Kommunikation sind, werden sie auch regelmäßig aktualisiert. Über neue Gesichter und Symbole entscheidet das gemeinnützige Unicode-Konsortium, dass den internationalen Standard für den digitalen Code der Emoticons festlegt. Insgesamt sind diesmal 37 neue Emojis für Unicode 14 geplant.

Mit dabei sind zum Beispiel ein schmelzender Smiley, ein Troll und eine schwangere Person als Ergänzung zur schwangeren Frau, um Transgender-Männer und nicht-binäre Personen zu integrieren. Die in diesem Artikel abgebildeten Emoticons sind nur ein Entwurf der Emojipedia, die finale Version der Symbole wird anders aussehen und sich auch von Betriebssystem zu Betriebssystem unterscheiden.

Missverständlicher Smiley wird korrigiert

Genau diese Unterschiede sorgen hin und wieder auch für Missverständnisse. Der Smiley mit offenen Augen und der Hand über dem Mund sieht auf den meisten Plattformen aus, als würde er lachen. In iOS wirkt das Gesicht hingegen erschrocken, was zu Verwirrung führen kann – wie Emojipedia in diesem Tweet zeigt.

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Unter iOS sieht der Smiley erschrocken aus (links). Auf allen anderen Plattformen lacht das Gesicht hingegen (rechts). Bild: © Emojipedia 2021

In Zukunft sollen beide Optionen auf allen Plattformen verfügbar sein, ist einem Unicode-Dokument zu entnehmen. Unter Android und iOS wird es dann also den Smiley mit lachenden Augen und Hand vor dem Mund geben genauso wie den Smiley mit erschrockenen Augen und der Hand vor dem Mund. Am 14. September soll der finale Unicode 14 feststehen. Die neuen Gesichter tauchen jedoch erst auf Deinem Smartphone auf, wenn Hersteller und App-Entwickler den neuen Code integrieren und entsprechende Updates ausrollen.

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