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Neue Google-App macht Dich zum Wissenschaftler

Science Journal macht das Smartphone zum Notizbuch für Wissenschaftler.
Science Journal macht das Smartphone zum Notizbuch für Wissenschaftler. (©Google 2016)

Mit Science Journal veröffentlicht Google eine neue App für wissenschaftliche Untersuchungen auf dem Smartphone. Android-User können ab sofort die Sensoren ihres Handys nutzen, um verschiedene Messungen durchzuführen und diese wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Nanu, schon wieder eine neue Google-App? Hatte der Entwickler nicht erst letzte Woche die Social-App Spaces veröffentlicht und die Messenger Allo und Duo angekündigt? Nun steht mit Science Journal eine weitere Applikation bereit, die jedoch einen völlig anderen Ansatz verfolgt. Die App richtet sich nämlich vor allem an Smartphone-Besitzer mit einem Hang zum Experimentieren und Ausprobieren und dient, wie der Name schon sagt, als digitales Notizbuch für alle Hobby- oder vielleicht sogar Berufs-Wissenschaftler.

Das Smartphone als Universal-Messgerät

Dabei nutzt Science Journal die verschiedenen Sensoren des Smartphones, wie etwa Beschleunigungs- oder Lichtsensor beziehungsweise das Mikrofon, um Messungen durchzuführen und Daten aufzuzeichnen. So lassen sich zum Beispiel Helligkeit und Lautstärke an verschiedenen Orten messen oder die Geschwindigkeiten aufzeichnen, mit denen sich der Träger eines Smartphones bewegt. Die so gemessenen Daten bereitet Science Journal anschließend optisch in Tabellen oder Grafiken auf. Zusätzlich lassen sich die Messungen innerhalb der App mit eigenen Notizen und Anmerkungen versehen. Bislang arbeitet Science Journal leider noch nicht mit allen Sensoren auf dem Smartphone zusammen, allerdings möchte Google hier noch nachlegen.

App soll auch mit externen Messgeräten kommunizieren

Zudem will der Entwickler verschiedene Kits mit externen Sensoren veröffentlichen, die mit dem Smartphone und der App arbeiten sollen. Das klingt generell nach einer sehr guten Idee, da die Genauigkeit der internen Messsensoren von Smartphones sicherlich je nach Modell schwanken dürfte. Ab Sommer soll die Android-App zudem als Open Source-Programm eingestuft werden, wodurch auch andere Entwickler die Software nach ihren Bedürfnissen weiterentwickeln können.

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