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Neue Idee: Mehr Sicherheit mit einem Passwort aus Emojis

Werden Passwörter bald aus Emojis bestehen?
Werden Passwörter bald aus Emojis bestehen? (©Youtube/Intelligent Environments 2015)

Eine britische Firma hat jetzt vorgeschlagen, dass künftig Emojis als Ersatz für vier- oder fünfstellige PIN-Nummern verwendet werden könnten. Das Emoji-Passwort hätte den Vorteil, dass es erstens leichter zu merken und zweitens auch sicherer ist – weil es mehr unterschiedliche Emojis als Ziffern gibt.

Die Firma Intelligent Environments sagt, dass ihr Emoji-System schon jetzt einsatzbereit sei. Vor allem die Sicherheit der Emoji-Methode dürfte herkömmlichen PINs aus Ziffern deutlich überlegen sein. Denn während mit traditionellen Kombinationen aus vier Ziffern nur 7290 PINs möglich sind, bei denen sich die Ziffern nicht wiederholen, sind es mit 44 Emojis knapp 3,5 Millionen denkbare Kombinationen. Klar, dass das so genannte Brute-Force-Attacken, bei denen einfach alle Kombinationen durchprobiert werden, erheblich erschweren würde.

Emojis sind leichter zu merken als Ziffern

Und wenn das noch nicht ausreicht, um das Interesse für die Emoji-Methode zu wecken, dann vielleicht die Tatsache, dass Emojis leichter zu merken sein sollen als irgendwelche Ziffernkombinationen. Denn wer hat nicht schon einmal plötzlich seine PIN-Nummer vergessen? Mit Emojis soll das vorbei sein – Experten sind sich sicher, dass Bilder besser im Gedächtnis bleiben als Zahlen.

Momentan gibt es allerdings noch keine Bank, die die Emoji-Methode benutzt. Deshalb kann die interessante Idee derzeit nicht ausprobiert werden. Problem könnte auch sein, dass sich manche Emojis nur schwer von anderen unterscheiden lassen. Daher müssten die Emojis erstmal auch grafisch standardisiert werden, um weltweit überall gleich auszusehen. Allein das dürfte nicht einfach werden.

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