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Neuer Smartphone-Akku ist in 60 Sekunden voll geladen

Der in Stanford entwickelte Akku lädt in nur 60 Sekunden.
Der in Stanford entwickelte Akku lädt in nur 60 Sekunden. (©YouTube/Stanford Precourt Institute for Energy 2015)

Das Laden des Akkus gehört zu den nervigsten Aspekten eines Smartphones. Ein von der Universität Stanford neu entwickelter Akku könnte dies jedoch ändern, denn dieser lädt in nur 60 Sekunden und ist dabei auch noch deutlich haltbarer als herkömmliche Modelle.

Dank des eingebauten Akkus lassen sich Smartphones überall mit hinnehmen. Einer der größten Nachteile ist jedoch die bei den meisten Geräten geringe Batterielaufzeit. Beinahe täglich müssen die Geräte für mehrere Stunden aufgeladen werden. Bislang lässt sich dabei nur mit einigen Tipps etwas Abhilfe schaffen. Eine Lösung für das Problem könnte nun aber ein neuer Akku bieten, der von Forschern an der Universität Stanford entwickelt wurde. Dieser kann in nur 60 Sekunden voll aufgeladen werden.

Schneller und haltbarer als herkömmliche Akkus

Bei dem neuen Akku handelt es sich um Aluminium-Ionen-Zellen, die deutliche Vorteile gegenüber den derzeit genutzten Lithium-Ionen-Batterien bieten sollen. Laut den Entwicklern lädt ihr Akku um ein Vielfaches schneller als herkömmliche Modelle und eignet sich somit hervorragend für alle Arten von mobilen Geräten. Trotz der schnellen Ladezeit soll die Batterie wesentlich robuster sein als Lithium-Ionen-Akkus und bis zu 7500 Ladungen ohne Leistungsverlust durchstehen. Normale Smartphone-Akkus verlieren nach ungefähr 1000 Ladungen merklich an Kapazität.

Doch der neu entwickelte Akku besitzt noch einige Nachteile. So können die ersten Zellen nur etwa zwei Volt über ihre Elektroden abgeben – was gut die Hälfte der Spannung ist, die aktuelle Lithium-Ionen-Akkus bereitstellen können. Außerdem ist das Speichervolumen derzeit nur knapp ein Viertel so hoch wie bei herkömmlichen Batterien. Allerdings befindet sich die Entwicklung der neuartigen Batterie derzeit auch noch in einem frühen Stadium, sodass für die Zukunft deutliche Leistungszuwächse zu erwarten sind.

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