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Neues App-Feature: Snapchat führt "On-Demand"-Geofilter ein

Mit den neuen Geofiltern bei Snapchat kann man ortsbezogene Grafiken einblenden.
Mit den neuen Geofiltern bei Snapchat kann man ortsbezogene Grafiken einblenden. (©Snapchat 2016)

Die Foto-App Snapchat führt ab heute eine neue kostenpflichtige Funktion ein: Geofilter. Damit kann man seine Bilder verschönern, wenn man sich in einem bestimmten Gebiet befindet. Die Preise für den Service starten bei fünf Dollar.

Die weltweit populäre Foto-App Snapchat sucht ständig nach neuen Wegen, ihren Erfolg in Profit umzumünzen. Momentan gibt's in Snapchat zwei Arten von verfügbaren Geofiltern: Erstens die von Gemeinden, bei denen keine Firmenlogos verwendet werden dürfen und Marketing nicht erlaubt ist, schreibt TechCrunch. So kann man etwa in Hamburg entweder den Namen der Stadt in seinen Snap einblenden oder auch den des Stadtteils – beispielsweise Winterhude. Die andere Art von möglichen ortsbezogenen Einblendungen stammen von Firmen, denen es um Marken und Marketing geht. Diese Einblendungen lässt sich Snapchat natürlich teuer bezahlen.

Jeder kann bei Snapchat Geofilter erstellen

Die neuen Geofilter auf Bestellung bei Snapchat kann jeder einsetzen, der sich ein wenig mit Grafik auskennt. Man kann seine eigenen Motive und Bilder gestalten, die dann auf den Snaps erscheinen – sofern man sich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort befindet. Die minimale Fläche für einen solchen Geofilter beträgt gut 1600 Quadratmeter, was etwa für ein Restaurant oder Bürogebäude ausreichen sollte. Maximal sind etwa 1,6 Millionen Quadratmeter möglich. Die Bearbeitungszeit für die Begutachtung des Filters dauert einen Tag, die Preise starten bei fünf Dollar.

Mit den neuen Geofiltern auf Bestellung könnte Snapchat eine neue Einnahmequelle erschließen und nicht nur auf die Marken-Geofilter und die kostenpflichtigen Snap-Wiederholungen angewiesen sein. Mit den neuen Geofiltern können jetzt auch kleinere Firmen Snapchat als Marketingkanal nutzen. Und User werden mehr Snaps senden, wenn mehr Filter verfügbar sind. Und wer selbst einen Geofilter kauft, kann sehen, wie oft dieser verwendet wird.

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