Nokia 3 ist überraschend widerstandsfähig

Andreas Müller Hat im vergangenen Jahr so viele Smartphones getestet, dass er einen Orden verdient hätte.

Das Einsteiger-Smartphone Nokia 3 hat sich in einem Stabilitätstest überraschend gut geschlagen. Es lässt sich kaum verbiegen oder durch Feuer beschädigen. Diese Gehäusequalität ist für die Preisregion untypisch. An manchen Stellen könnte Nokia die Stabilität aber noch verbessern.

Das Nokia 3 hat sich in einem Härtetest der YouTuber von JerryRigEverything als sehr widerstandsfähig. Das Display ließ sich erst bei höherer Krafteinwirkung mit dem Taschenmesser zerkratzen. Die Selfie-Kamera und die Buttons unten sind auch recht gut vor Kratzern geschützt. Unter Einwirkung von Feuer verfärbt sich das Display zunächst schwarz, aber die Verfärbung verschwindet auch schnell wieder. Den Biegetest bringt das Gerät auch weitgehend ungeschoren hinter sich.

Schwächen auf der Rückseite

Anders sieht es mit der Rückseite aus. Die Hauptkamera wird nur durch eine Plastikschicht geschützt, die sich leicht abkratzen lässt. Dann entstehen Kratzer auf der Kamera, welche die Bildqualität beeinträchtigen. Die Kunststoffrückseite sowie die Buttons am Rahmen lassen sich ebenso leicht zerkratzen. Das Problem können die Nutzer mit einer Hülle aber leicht beheben, so JerryRigEverything. "Ich denke, für den Preis ist das ein gutes Smartphone."

Für die Einsteigerklasse sehr gute Verarbeitung

Im TURN-ON-Test des Nokia 3 waren wir von der Verarbeitungsqualität ebenso angetan. Allerdings kritisierten wir die mäßige Leistung, lange Ladezeiten und unterdurchschnittliche Kameras. Immerhin ist das Nokia 3 für die Einsteigerklasse ein gutes Vorbild in Sachen Verarbeitung – und wird hoffentlich Nachahmer finden.

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