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Oculus Rift: Mac-Support bis auf Weiteres nicht geplant

Es mangelt den MacBooks an Grafikleistung für die Oculus Rift.
Es mangelt den MacBooks an Grafikleistung für die Oculus Rift. (©TURN ON 2017)

Die VR-Brille Oculus Rift wird bis auf Weiteres nicht mit macOS kompatibel sein. Das Problem ist vor allem die zu schwache Grafik-Power der MacBooks. Allerdings ist der Mac-Support nicht grundsätzlich ausgeschlossen.

Mit dem Oculus Rift-Support für Apples MacOS könnte es noch eine Weile dauern. Das sagte Rift-Chef und Co-Gründer von Oculus, Nate Mitchell, im Interview mit TechCrunch. Grundsätzlich wolle man die VR-Brille auch mit Mac-Systemen kompatibel machen, aber zumindest für die nächsten sechs Monate gibt es keine konkreten Pläne dafür. "Wir werden uns immer wieder dem Projekt zuwenden, aber die wirkliche Herausforderung besteht darin, wie viel wir in diesen Bereich investieren, weil es viel Zeit und Energie erfordert, bis wir es richtig hinbekommen und wir eine großartige Erfahrung bieten können."

Macs bieten nicht genug Grafikpower

Oculus hatte in der frühen Entwicklungsphase mit der Unterstützung von OS X und Linux experimentiert, aber das Projekt im Jahr 2015 unterbrochen. Der Grund für die Schwierigkeiten ist laut Oculus-Co-Gründer Palmer Luckey die mangelnde Grafikleistung der Macs, wie 9to5Mac schreibt. "Letztlich ist es darauf zurückzuführen, dass High-End-Grafikkarten für Apple keine Priorität haben."

Bald sollten Macs die Mindestanforderungen erfüllen

Allzu lange sollte es aber nicht mehr dauern, bis MacBooks die Mindestanforderungen erfüllen. Auf dem PC ist die Rift nun mit PCs kompatibel, die mindestens einen Intel Core i3-6100 oder einen AMD FX4350 sowie eine Nvidia GTX 960 oder eine AMD Radeon R9 290 bieten. Das High-End-Modell des aktuellen MacBook Pro bietet eine Radeon Pro 455, die in etwa die Leistung einer mobilen GTX 965 mitbringt. Diese ist schon recht nahe dran an den Oculus Rift-Mindestanforderungen.

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