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OnePlus 7 Pro: So viel kostet die Hardware

Die Preise für die Komponenten des OnePlus 7 Pro sind gar nicht so teuer.
Die Preise für die Komponenten des OnePlus 7 Pro sind gar nicht so teuer.

Das OnePlus 7 Pro ist ein Flaggschiff mit hochwertiger Hardware, das zwar nicht besonders günstig ist, aber doch für einen fairen Preis zu haben ist. Eine geleakte Preisliste verrät nun, wie teuer die Komponenten für die 6-GB-Variante des Smartphones sind.

Im OnePlus 7 Pro steckt viel Hi-Tech: Ein AMOLED-Display mit 90-Hertz-Unterstützung, eine Triple-Kamera, eine Pop-up-Selfie-Cam und ein Snapdragon 855. Das Ganze gibt es in der 6-GB-Ausführung auf dem deutschen Markt für 709 Euro. Da sollte keine allzu große Marge für den chinesischen Hersteller drin sein, mag man denken. Dass OnePlus aber noch ganz gut mit dem Smartphone verdienen kann, zeigt nun eine geleakte Liste mit den Preisen für die verbaute Hardware, wie Phone Arena berichtet.

Komponentenkosten des OnePlus 7 Pro liegen unter 300 Euro

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So setzen sich die Kosten für die Hardware des OnePlus 7 Pro zusammen.

Die Liste wurde auf der chinesischen Microblogging-Webseite Weibo veröffentlicht. Wie es zu erwarten war, ist das AMOLED-Panel von Samsung das teuerste Bauteil des OnePlus 7 Pro. Es kostet rund 80 Dollar. Nicht viel preiswerter ist der Snapdragon 855, der mit 70 Dollar zu Buche schlägt. Auf Platz drei und vier befinden sich die Triple-Kamera für 27 Dollar und der 6-GB-Arbeitsspeicher mit 26 Dollar. Die restlichen Bauteile liegen jeweils unter 20 Dollar.

Insgesamt ergibt sich so ein Preis von 324 Dollar, also umgerechnet 287 Euro. Dabei sind die Kosten für Forschung und Entwicklung, Montage der Teile, Verpackung, Versand und Marketing allerdings noch nicht eingerechnet. Trotzdem sollte die Marge für OnePlus nicht allzu gering ausfallen.

Apple verdient mehr, Xiaomi weniger

Vergleicht man diese Daten nun mit den Teilen des iPhone XS Max, dann fällt auf, dass Apple eine weitaus höhere Marge einstreicht. Die Kosten der Bauteile für Apples Flaggschiff in der 256-GB-Variante liegen bei circa 443 Dollar (393 Euro). Der UVP des Smartphones liegt jedoch bei 1.419 Euro für die 256-GB-Version – da dürfte ein wenig Gewinn abfallen.

Xiaomi wählt hingegen eine komplett andere Preisstrategie. Wie Firmengründer Lei Jun einmal behauptete, sei der Nettogewinn durch Xiaomi-Smartphones nicht höher als 5 Prozent. Hugo Barra, Ex-CEO von Xiaomi, erklärte, wie die Margen so niedrig sein können. Geräte des Herstellers seien auf lange Lebenszeiten (18-24 Monate) ausgelegt. Wenn sie auf den Markt kommen, sind die Preise zunächst hoch. Später werden die Preise dann drei- bis viermal gesenkt und der Gewinn wird immer kleiner.

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