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OnePlus äußerst sich zu Datensammel-Vorwürfen

OnePlus will in Zukunft transparenter werden.
OnePlus will in Zukunft transparenter werden. (©YouTube/The Verge )

Nach Tagen des Schweigens hat sich der Smartphone-Hersteller OnePlus endlich zu den Datensammel-Vorwürfen geäußert – und diese zugegeben. In Zukunft sollen nun weniger Daten gesammelt werden und Nutzer die Kontrolle darüber bekommen, was gesammelt wird.

Das Smartphone-Start-up OnePlus sorgte in der vergangenen Woche mal wieder für Schlagzeilen. Allerdings ging es dabei nicht um ein neues Gerät, sondern um den Vorwurf der Datenspionage, den der Blogger Chris Moore aufgedeckt hatte. Nach mehreren Tagen hat sich nun endlich OnePlus-Mitbegründer Carl Pei im offiziellen Hersteller-Forum zu Wort gemeldet und Stellung zu den Vorwürfen bezogen.

OnePlus gibt das Sammeln von Nutzerdaten zu

Pei bestreitet dabei nicht, dass OnePlus-Smartphones jede Menge Nutzerdaten sammeln. Diese würden vor allem zur Verbesserung der eigenen Software und für den Kundendienst erhoben. Der Geschäftsführer versichert, dass OnePlus zu keinem Zeitpunkt Nutzerdaten an Dritte weitergegeben habe. Gleichzeitig möchte OnePlus die Erhebung der Daten in Zukunft deutlich transparenter gestalten und den Nutzern die Kontrolle darüber geben, welche Daten an die Server des Herstellers weitergeschickt werden.

In Zukunft sollen sensible Daten nicht mehr gesammelt werden

Schon jetzt ist es auf OnePlus-Smartphones laut Pei möglich, die Weitergabe der Nutzerdaten zu deaktivieren. Dazu müssten Besitzer das Menü "Einstellungen > Erweitert > Benutzererfahrungsprogramm beitreten" aufsuchen. In Zukunft möchte OnePlus zudem das Sammeln von Telefonnummern, MAC-Adressen und Wi-Fi-Daten komplett einstellen. Ob das hilft, um das zerstörte Vertrauen vieler User wieder herzustellen, wird sich erst noch zeigen müssen.

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