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Panasonics neue VR-Brille könnte aus einem Steampunk-Universum stammen

Die VR-Brille von Panasonic hat ein ungewöhnliches Design.
Die VR-Brille von Panasonic hat ein ungewöhnliches Design.

Panasonic zeigt auf der CES 2020 die bislang schlankste und stylischste VR-Brille der Welt. Noch handelt es sich bei dem Gerät, das direkt aus einem Steampunk-Film stammen könnte, jedoch nur um einen Prototypen.

Auf der Consumer Electronics Show (CES), die jedes Jahr im Januar in Las Vegas stattfindet, werden immer wieder auch Produkte vorgestellt, mit denen im Vorfeld wirklich niemand gerechnet hat. So auch die neue Virtual-Reality-Brille von Panasonic, die noch keinen offiziellen Namen hat. Ihre große Besonderheit besteht vor allem im Formfaktor.

Die erste VR-Brille, die wirklich nach "Brille" aussieht

Die Panasonic-Brille ist nämlich tatsächlich das erste VR-Device, das wirklich wie eine Brille aussieht und nicht wie ein bulliges Headset oder ein Helm. Rein optisch könnte es sich problemlos um eine Requisite aus einem Steampunk-Film handeln. Der Prototyp, der auf der CES gezeigt wird, verfügt über zwei getrennte OLED-Display – eines für jedes Auge – und wird von ganz normalen Bügeln gehalten.

Die Auflösung der Brille gibt der Hersteller mit 3840 x 2160 Pixeln an. Dabei ist allerdings unklar, ob das pro Auge gilt oder insgesamt. Als erste VR-Brille überhaupt unterstützt das Panasonic-Modell zudem die Darstellung von HDR-Inhalten, was theoretisch für ein realistischeres Bild sorgen dürfte. Eine weitere Besonderheit sind die In-Ear-Kopfhörer, die direkt an den Bügeln der Brille sitzen. Beim Sound hat der Hersteller nach eigenen Angaben auf die In-House-Expertise von Technics zurückgegriffen. 

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Die Kopfhörer sind direkt in die Brille integriert.

Der Prototyp leidet noch an Kinderkrankheiten

The Verge-Autor Sam Byford hatte als einer der ersten die Möglichkeit, das Headset auf der Messe auszuprobieren. Seiner Aussage zufolge funktioniert das Konzept überraschend gut, leidet jedoch noch an einigen Kinderkrankheiten. So seien die Displays etwas klein, was sich in einem eingeschränkten Blickfeld äußern würde. Außerdem bemängelte er, dass die Brille durch ihr hohes Gewicht in den "Gläsern" mit den Bügeln nicht wirklich fest sitzen würde. Und dann sind da natürlich noch die Kabel für die Verbindung mit einem PC, die auf den Pressefotos natürlich nicht zu sehen sind.

Derzeit handelt es sich bei der VR-Brille von Panasonic jedoch nur um ein Konzept. Ob daraus jemals ein fertiges Produkt werden kann, steht aktuell in den Sternen. Interessant ist jedoch die generelle Idee, dass VR-Headsets offenbar auch mit einem grundlegend anderen Design funktionieren können.

CES 2020
Die CES 2020 findet vom 7. bis zum 10. Januar in Las Vegas statt.

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