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Patentrezept für Übelkeit? Wasserrutsche mit VR-Brille

Wer bei der normalen Nutzung einer VR-Brille noch nicht unter Übelkeit leidet, sollte sich vielleicht demnächst einmal ins Erlebnisbad im bayerischen Erding begeben. Dort kann der geneigte Badefan nun eine Wasserrutsche mit VR-Brille hinabsausen.

Das US-Unternehmen BallastVR hat in Zusammenarbeit mit der Therme Erding eine neue Virtual-Reality-Erfahrung entwickelt. Auf Wunsch können Besucher des Spaßbads die sogenannte "Galaxy Rutschenwelt" mit einer VR-Brille auf dem Kopf hinunterrutschen. Die Brille ist wasserdicht in einem Case verpackt und arbeitet mit einem Samsung Galaxy S8 im Inneren.

Wasserrutsche in Comic-Welt

Das Smartphone zeigt dem Nutzer beim Herunterrauschen in der Rutsche eine speziell angepasste Virtual-Reality-Software. Der User bekommt dann etwa eine Weltraum-Umgebung, eine comicartige Schneelandschaft oder eine Unterwasser-Fantasiewelt angezeigt, während er oder sie auf einem Reifen nach unten rutscht. Gestochen scharfe Ultra-HD-Grafik sollte man hier aber nicht erwarten.

Ultraschall-Sender für genaue Erfassung

Ausgewählt werden die Programme durch das Halten an unterschiedliche Docking-Stationen. Damit sichergestellt ist, dass das Bild auf der VR-Brille zum eigentlichen Verlauf des Rutschens passt, sind entlang der VR-Slide Ultraschall-Sender platziert, die entsprechende Signale an das Galaxy S8 senden. Aufgeladen werden die Smartphones in den Brillen via Wireless Charging.

Bereits im Jahr 2016 bot der Freizeitpark Six Flags Magic Mountain in der Nähe von Los Angeles eine ähnliche Attraktion an. Dort konnten Besucher mit einer VR-Brille die Achterbahn "The New Revolution" erleben.

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