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Periscope funktioniert jetzt auch ohne Twitter-Account

Mit Periscope lassen sich Live-Videos senden – wie im Fernsehen.
Mit Periscope lassen sich Live-Videos senden – wie im Fernsehen. (©Periscope 2015)

Ab sofort ist es möglich, die Streaming-App Periscope auch ohne einen Twitter-Account zu benutzen und Filme per Smartphone ins Internet senden. Möglich macht das ein Update der iOS-App.

Ab sofort reicht auch allein die Telefonnummer aus, um Twitters Video-App Periscope zu nutzen. Das teilten die Macher der App in einem Blogeintrag mit. Mit der Anwendung können Live-Videos per Smartphone ins Internet gestreamt werden, die dann von anderen Nutzern der App angeschaut werden können. Live-Streaming gilt derzeit als einer der heißesten Trends im Social-Media-Bereich.

Update bringt auch Antwort-Funktion und Block-Info

Durch das Periscope-Update wird es gleichzeitig leichter, auf Kommentare zu Live-Übertragungen zu antworten. Zudem kann man im Chat jetzt sehen, wenn ein Video-Sender einen Empfänger während des Streams blockiert. Damit soll eine größere Transparenz hergestellt werden. Periscope-User hatten sich weiterhin gewünscht, dass man Profilbilder ändern kann. Auch das geht ab sofort.

Das Update von Periscope kommt sechs Wochen, nachdem Twitter die App gestartet hat und zwei Monate nach dem Kauf des Unternehmens. Experten gehen davon aus, dass Twitter etwa 56 Millionen Dollar für den Streaming-Service ausgeben musste. Wenn man bedenkt, wie einfach Twitter dadurch den Konkurrenten Meerkat zunächst übertrumpfen konnte, war der Kaufpreis ein richtiges Schnäppchen. Die Meerkat-App, die vor einigen Wochen einen Hype ums Live-Streaming ausgelöst hatte, arbeitet mittlerweile mit Facebook zusammen.

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